The Issue with Zoos

Reflections, Sketchbook

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The Issue with Zoos

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Last weekend, Rico and I went to the Zoo with my little brother Dunstan.

Rico had free tickets for all of us, as he has started an apprenticeship at the Zoo working as a trainee Zookeeper. I wanted to draw some animals, Dunstan (he usually photographs wild animals in nature, and I personally find his photographs very impressive) wanted to photograph them, and Rico wanted to find out more about the way the Zoo was built up from a “visitor’s” perspective.

I was a beautiful day and the zoo was crammed. Having to fight through the crowds was exhausting, there were some animals we didn’t look at all because the loud crowd gathered around the viewing area made it impossible to see anything.

Whenever an animal was doing something still, I tried to sketch them. Something that turned out to be more difficult than I had anticipated. 

I had usually only finished half the outline and was already struggling with the rest of the sketch when the animal would move or some kid would barge in front of me. When I got home, I went over some of my initial pencil sketches in ink and drew two more drawings, using photos we had taken as a reference. You can see the sketches and drawings here.

 

A few of my friends have asked me before what I think about Zoos, if it is right to use animals as entertainment.  I find this topic very complicated, and tried to sum up my own opinion in the points below: 

I believe that:

  • A  Zoo’s main aim should be education rather than entertainment.
  • Zoos should educate visitors about the other creatures that we share our planet with and the difficulties they face due to our impact on the environment.
  • There should be empty cages for extinct animals with information, perhaps a model of what the animal looked like and the reasons for extinction.
  • It is important that animals that have been bred at Zoos or exotic pets that have been released by their owner have a place to go, as it is very difficult to properly release into the wild animals that have been cared for all their lives. However, I also find it awful that animals are sometimes still taken from the wild to be shown in Zoos as entertainment, or for animals to be bred unnecessarily, only so that the visits have a cute baby animal to look at.
  • We shouldn’t continue building new Zoos and that the existing ones should be combined when the number of animals reduces over time. We live in the era of the Internet, and animals that no longer live in the Zoo (because the population has died out) can be introduced to visitors using film footage or other means of education without showing the actual animal (virtual reality?).
  • The regulations for enclosures etc. of Zoo animals have to be rethought, and Zoos should get financial help to improve the living conditions of the animals.
  • Animals should be able to hide and have privacy even if they are in the Zoo (I noticed that many animals weren’t able to retreat from the eyes of the visitors and found that very disturbing).
  • It is important to learn about how an animal would live and act in the wild, and how it’s behaviour changes when lives in captivity.
  • We should learn about animals that live in our own country. Why do I know so much about Giraffes but so little about the birds here in Germany?
  • The most important thing is making sure that the natural habitat of animals still living in the wild is protected from further harm.
  • All in all, Zoos have to adapt to our modern world and the way in which we treat and see animals is (or ought to be) changing.

However:

  • I am glad that I am able to see the animals “in real life” and that this opportunity is there.

There are many things that Zoos do that I find problematic, but there are also many things where I personally feel that I don’t have enough knowledge on the subject to be able to properly have an opinion about it. There are good and bad examples of zoos and parks where animals are kept. There are some, that I would personally like to have closed down or have the animal brought somewhere better (In a nearby town, there is a “Tierpark” in which a desert fox is kept in a tiny cage; whenever I see it, it fills me with anger).

I think my view on this subject will probably change over the next few years, when Rico continues his zoo keeper training. I think he will be able to help me understand the ways Zoos work and the difficulties that they face. I also find it very interesting what he knows and learns about the animals that live there.

 

Now back to a more positive note: Dunstan left to go back to Scotland not long after our visit to the Zoo and it was a good way to say good bye and to spend the day together. It was fun but challenging, working on the sketches, and was nice to hear more about Rico’s job, while we were actually in the location where he works.

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Das Zoo Problem

Rico, mein kleiner Bruder Dunstan und ich sind letzte Woche in den Zoo gefahren.

Rico hatte kostenlose Eintrittskarten für uns, die er am Anfang seiner Ausbildung als Zoo-Tierpfleger bekommen hatte. Ich wollte Tiere zeichnen, Dunstan (er macht zuhause in Schottland viele Fotos von wilden Tieren) wollte fotografieren und Rico wollte den Zoo mal von der Perspektive der Besucher sehen.

Es war ein wunderschöner Tag und der Zoo war super voll. Es war anstrengend, uns durch die Menschenmengen zu kämpfen. Es gab viele Tiere, die wir nicht gesehen haben, weil so viele Leute sich  in lauten Gruppen vor den Gehegen versammelt hatten.

Immer, wenn ich ein Tier gesehen haben, das sich nicht viel bewegte,habe ich versucht zu zeichnen. Es war viel schwieriger, als ich erwartet hatte. Ich hatte meistens nur einen Teil des Umrisses fertig, wenn das Tier anfing sich zu bewegen, oder irgendein Kind sich an mir vorbei geschoben hat. Als ich wieder zuhause war, habe ich einiger meiner Skizzen mit Tusche nachgezeichnet, und zwei weitere Zeichnungen gemacht (mit Dunstans Fotos als Vorlage). Die Fotos und Zeichnungen sind am Ende dieses Blogposts.

Freunde haben mich schon öfters mal gefragt, was ich von Zoos halte, und ob ich es richtig finde, dass wir Tiere zur Unterhaltung benutzten. Ich finde dieses Thema extrem kompliziert und habe versucht, meine Meinung in paar Punkten zusammenzufassen:

 

Ich finde:

  • Das Hauptziel von Zoos sollte Bildung sein, nicht einfach nur Unterhaltung.
  • Zoos sollten Besucher über die anderen Tiere auf unserem Planeten informieren und die Schwierigkeiten, die diese durch unserer zerstörerische Lebensweise erleiden müssen.
  • Es müssten leere Gehege geben für Tiere, die schon ausgestorben sind, mit Informationen und Modellen von den Tieren, mit denen erklärt wird, warum es so weit gekommen ist und was wir dagegen hätten tun können.
  • Es ist wichtig, dass exotische Tiere, die in Zoos gezüchtet worden sind, oder exotische Haustiere, die kein richtiges Zuhause mehr finden, im Zoo aufgehoben werde, wo ausgebildete Tierpfleger sich um die Tiere kümmern können.
  • Es ist grausam, wenn für Zoos Tiere aus der Natur entnommen werden, in einem Zoo einsperren. Tiere dürfen nicht nur gezüchtet werden, um möglichst viele süße Babies herzustellen, die Besucher anlocken.
  • Es sollte weniger Zoos geben. Hier in NRW gibt es 45 Zoos und Tierparks. Wenn keine neuen Tiere eingesperrt werden, wird die Zahl der Tiere in Zoos geringer. Unter diesen Umständen könnten Zoos zusammengestellt werden. Ansonsten könnten die Tiere nach ihrem Tod mit Ausstellungen ersetzt werden. Wir leben in der Zeit des Internets, gute Videos mit Erklärung sind auch viel wert (außerdem gibt es Virtual Reality).
  • Die Regelungen für Gehege müssen optimiert werden, mit Strafen für Institutionen, die diese nicht einhalten.
  • Es ist wichtig,dass Tiere sich von den Augen der Besucher auch mal verstecken können (ich fand es am Wochenende erschreckend,wie viele Tiere diese Möglichkeit nicht hatten)
  • Es ist wichtig, dass es den Besuchern erklärt wird, wie ein Tier in der Wildnis verhalten würde, und wie das Verhalten der Tiere sich verändert, wenn sie Jahre oder Generationen im Zoo gelebt haben.
  • Zoos sollten auch mehr über einheimische Tiere informieren.
  • Das allerwichtigste ist, dass der natürliche Lebensraum der Tiere in Ruhe gelassen wird, damit sich die Natur erholen kann. 
  • Im Großen und ganzen ist es wichtig, dass Zoos sich unserer modernen Welt anpassen, und dass sie mit einem Lehrauftrag und Gedanken an die Natur betrieben werden.

Trotzdem:

  • Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt, diese Tiere “in echt” zu sehen. 

 

Heutzutage gibt viele (berechtigte) Argumente gegen Zoos, aber es gibt auch viele Sachen, wo ich als Außenstehende einfach zu wenig weiß, um mir eine informierte Meinung bilden zu können. Es gibt auch immer gute und schlechte Beispiele für Zoos, ich persönlich finde manche Tierparks absolut grausam (bei uns in der Umgebung gibt es einen Tierpark, in dem ein Wüstenfuchs in einem sehr kleinen Käfig lebt).

Ich muss allerdings hinzufügen, dass meine Meinung zu diesem Thema sich wahrscheinlich im Laufe der nächsten Jahre, in denen Rico seine Ausbildung fortsetzt. Ich glaube durch ihn werde ich nicht nur viel mehr über Zoos lernen, sondern auch darüber, wie Tiere von Menschen gehalten werden. Ich finde es jetzt schon spannend, was er durch seine Ausbildung alles erfährt. 

So, jetzt zurück zu der Geschichte. Dunstan ist letzte Woche nach Schottland zurückgekehrt, der Tag im Zoo war eine schöne Möglichkeit nochmal einen ganzen Tag mit ihm zu verbringen. Es war lustig zu zeichnen, während er fotografiert hat. Ich glaube, wir haben uns die Tiere viel näher angeguckt als viele andere Besucher. Es war auch schön, mehr über die ersten Erfahrungen im Beruf von Rico hören zu können, und gleichzeitig “auf seiner Arbeit” zu sein (der arme Kerl war am Wochenende auch auf der Arbeit!).

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I recently had to move all the data from my old PC onto my new laptop. My old computer is frustratingly slow and it took such a long time because my hard drive was filled with photos, most of them were pictures that I hadn’t looked at since I took them. Many arn’t even in focus or are just plain boring. I wasted so much time taking them.

Taking photographs can be fun if you go somewhere with the aim of actually taking some, but if you are traveling somewhere to visit a place and look at the surroundings, it can also be difficult and time consuming.

I have spent so much time on holiday attempting to take the perfect picture to post on the internet later (the time I spent obsessively searching for free wifi is also a sad story). I was seeing my holiday through a lens/screen. And although these pictures looked great afterwards, I had precious little to talk about when I got home.

We live in an age of “Pics or it didn’t happen”. Where the reaction we get to what we have done in our lives on the internet is often more important to us than the actual situation we are documenting.

Another problem I have found is that I find it very difficult to not take photos when I am somewhere beautiful. Even though I am aware of the fact that taking constant pictures reduces my enjoyment, I myself am not capable of not doing it. Or only taking one.

When Rico and I travelled to the Netherlands for a short camping trip last year we found the perfect solution (although we did take a few pictures with my digital camera and his phone, but not as many as we used to).

We bought a disposable camera.

You know, the type that you used to have as a child. The one with the little wheel to move the film. The one you had to get developed and would pick up the photos a week later.

Pros:

  • Disposable cameras slow down the photo obsession because you can only take  27 pictures. So you really think about what to photograph. You don’t take a picture of everything you eat or every pretty shell you find on the beach. And because you don’t want to waste these pictures you don’t waste time trying to take the “perfect picture” (by taking 100 and then choosing the one you like best to post on Instagram).
  • Everybody knows how they work, if you want some tourist to take a photo of you, they already know which button to press and where to look through (although you do have to watch out that they don’t accidentally put their fingers over the lens).
  • The cameras are small, so your bag isn’t filled with equipment. If you buy a waterproof one, you don’t have to worry about dropping it in the pool.

Pro and “Cons”

  • You don’t see the picture until the film has been developed. The most exciting part is picking up the finished photos. This is always connected to some disappointment because some pictures will not have turned out so well, especially if you tried to take photos in semi darkness or with the flash. But that’s life isn’t it? Not everything can turn out amazing.
  • Very few turn out perfect. But that’s not the point. There are so many people who edit their photographs with apps like VSCO cam to get a “vintage” authentic look (myself included).

Cons:

  •  Buying the camera and having ithe film developed is often quite expensive. Personally, however, I think it’s worth it because the price you pay is for the freedom it gives you. And the memories, which seem so much more real on photos that are far from perfect but perfectly real.
  • If you want to post them online you have to scan them in. The pictures turn out scruffy and very authentic.

 

 

To see some of the pictures from our trip to the Netherlands scroll down or click here.

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Schnappschuss

 

Ich musste vor kurzem alle Daten von meinem alten PC auf meinen neuen Laptop ziehen. Mein alter Computer ist super langsam und es hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert, weil meine Festplatte mit Fotos voll war. Hauptsächlich Fotos, die ich nur einmal angeschaut habe. 

Fotografieren kann super viel Spaß machen, wenn man irgendwo hin geht, mit dem Ziel dort ein Foto-Shooting zu veranstalten. Aber wenn man weg fährt, um sich den Ort und die Landschaft anzuschauen, kann es auch wahnsinnig viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ich habe im Urlaub viel zu  viel Zeit damit verschwendet zu versuchen, das perfekte Instagram Bild zu machen (die Zeit die ich damit verbracht habe, gratis wlan zu finden ist auch eine traurige Geschichte). Ich habe meinen Urlaub auf einem Bildschirm gesehen. Und obwohl diese Bilder im Nachhinein total schön aussahen, hatte ich wirklich wenig zu erzählen, als ich vom Urlaub wieder Zuhause war.

Wir leben in einer Zeit wo man immer ein Beweisphoto, auf dem Handy bereit haben muss (“Photo or it didn’t happen”). Die Zeit, wenn man später im Internet eine Reaktion für seine Erlebnisse bekommt, wichtiger ist als der eigentliche Moment.

Ich muss persönlich zugeben, dass ich es sehr schwierig finde, mich so zusammenzureißen, dass ich keine Bilder mache, wenn ich irgendwo unterwegs bin. Obwohl es mir klar ist, dass ich den Moment weniger genieße, wenn ich die ganze am Handy hänge. 

Als Rico und ich letztes Jahr an die holländische Küste gefahren sind, um dort ein Wochenende zelten zu gehen, haben wir die perfekte Lösung für unser Problem gefunden (obwohl ich zugeben muss, dass wir immer noch ein paar Bilder mit dem Handy und meiner Kamera gemacht haben, aber viel viel weniger als sonst).

Wir haben eine Einwegkamera gekauft.

Vorteile:

  • Alles wird verlangsamt.  Es gibt nur die Möglichkeit 27 Fotos zu machen, also denkt man mehr darüber nach, was wirklich fotografiert werden soll. Es ist ja nicht wirklich notwendig jede Mahlzeit oder jede hübsche Muschel, die man am Strand findet, im Foto zu verewigen. Und weil es nur so wenige Fotos gibt, wird jedes Motiv nur einmal fotografiert. Es wäre ja auch ein bisschen sinnlos, die Kamera mit vielen ähnlichen Bildern zu füllen, nur um das “perfekte Bild” zu haben.
  • Jeder weiß wie so ein Ding funktioniert, wenn man möchte, dass jemand ein Foto macht, muss nicht jedes Mal erst ganz genau erklärt werden, auf welche Knöpfe wie gedrückt werden muss, um ein ordentliches Bild zu bekommen (es ist allerdings wichtig darauf zu achten, dass die Person ihre Finger nicht über die Linse hält).
  • Einmalkameras sind klein, also ist die Tasche nicht mit Kameraasusrüstung  gefüllt.
  • Es gibt auch wasserfeste Kameras, dann braucht man sich kleine Gedanke darüber zu machen, dass die Kamera kaputt gehen könnte, wenn sie ins Meer/den Pool fällt. 

Vorteile und “Nachteile”

  • Die Bilder bekommt man erst, wenn der Film entwickelt wurde, und das kann bis zu 10 Tage dauern. Das Abholen der Bilder ist aber immer super aufregend. Leider passiert es häufig, dass ein paar enttäuschende Ergebnisse dabei sind (insbesonderes wenn abends oder mit Blitz fotografiert wurde). 
  • Wenige Bilder werden perfekt. Aber das ist ja auch nicht Ziel der Sache. Ziel ist es, eine schöne Erinnerung zu haben und nicht seine ganze Zeit mit Fotografieren zu verschwenden. Außerdem gibt es genug Leute (ich zähle auch dazu) die ihre Fotos mit Apps wie VSCO bearbeiten, damit die fertigen Bilder “vintage”, also wie früher, wirken.

Nachteile:

  • Wenn das Bild später noch ins internet hochgeladen werden soll, muss es zuerst eingescannt werden. Die Bilder sind immer etwas ungenau aber dafür sehr authentisch.
  • Es ist manchmal ziemlich teuer, eine einmal Kamera zu kaufen und sie entwickeln zu lassen. Ich finde aber, dass es das Geld wert ist. 

 

Um die Bilder von unserem Ausflug nach Holland zu sehen, bitte einfach nach unten scrollen!

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A new Beginning

Journal
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1998 – I have always been a little overdramatic.

deutsche Version hier

I didn’t really want to write a post about why I have decided to start this journey, but I didn’t really want to jump in without having anything to start me off either.

I have been thinking about writing a blog for a long time. And that for many reasons. As a child I used to spend my free time reading or writing. It was my passion and I wrote about everything and anything. Thinking back, I wish I was still as imaginative as I was  then.

I would write diaries, pretending to live a different life, not realizing that my own life wasn’t as ordinary as I thought. Notebooks were filled with my eager scribblings and sketches, my main hobby was recording the world around me.

When school started getting serious I almost stopped reading and writing (except for the things I had to do). I constantly felt like an important something was missing in my life, but couldn’t really put my finger on it. I felt like I didn’t have enough time be creative. I spent a great deal of my spare time on extra curricular activities, swimming and practicing viola.

In 2013 I moved from Scotland to Germany and continued my schooling there. Suddenly I had another language and culture to focus on. New authors, a different flow to the language and huge challenges with learning to write. I occasionally started writing diaries and journaling again.

I also started drawing and sketching, which lead to my Abitur (the German equivalent of A levels) being focused mostly on English and Art. I also managed to successfully apply to Design school and am going to start my journey towards becoming and illustrator in October this year.

This blog will be my online journal and sketchbook.

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Ein Neustart

Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, einen persönlichen Blog zu starten. Es gibt auch viele Gründe, die dafür sprechen.  Als Kind habe ich meine Freizeit meistens mit Lesen oder Schreiben verbracht. Es wurde zu einer Leidenschaft, und ich schrieb über alles und alles Mögliche. Wenn ich jetzt zurückdenke, finde ich es ehrlich gesagt schade, dass ich nicht mehr ganz so kreativ bin, wie ich damals war. 

Ich habe die Tagebücher von erfundenen kleinen Mädchen geschrieben und habe so getan, als würde ich ein anderes Leben leben. Mir war nicht klar, dass zu dem Zeitpunkt mein eigenes Leben nicht ganz so normal war, wie ich dachte. Notizbücher wurden mit meinen wilden Kritzeleien und Skizzen gefüllt, es war mein Hobby, meine Umwelt aufzunehmen und wiederzugeben.

Als es in der Schule ernster wurde, habe ich fast komplett mit dem Lesen und Schreiben aufgehört (ich habe nur das getan, was auch wirklich für den Unterricht notwendig war). Das Gefühl, dass etwas in meinem Leben fehlte, hat mich aber ständig begleitet. Ich dachte, ich hätte nicht genug Zeit, um mich kreativ auszutoben. Damals bestand meine Freizeit eigentlich nur noch aus AGs, Schwimmtraining und dem Üben für meinen Bratschenunterricht. 

2013 zog ich von Schottland nach Deutschland und nahm die Herausforderung an, hier mein Abitur zu schaffen. Plötzlich musste ich mich auf eine andere Sprache und andere Kultur konzentrieren. Neue Schriftsteller und eine neue Art, mit dem geschriebenen Wort umzugehen. Ich begann, wieder ab und zu-, Tagebuch zu schreiben.

Irgendwann, als ich mich von den Wörtern und der Sprache und den daraus entstehenden Schwierigkeiten zurückziehen wollte, fing ich auch an zu zeichnen. Aus diesem neuen Hobby entstand auch die Idee, Kunst (und Englisch) als Leistungskurse im Abitur zu nehmen. Später habe ich mich erfolgreich für ein Designstudium beworben, und werden im Oktober mit dem Studium beginnen. 

Dieser Blog ist mein Internet Tagebuch und Skizzenbuch.

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