Feeding the 5000 Event Day and Sketchbook

Journal, Sketchbook

Möhre

 

English Version here

 

Feeding the 5000 Event Tag und Skizzenbuch

Der erste Blog über “Feeding the 5000” findet ihr hier.

Der Tag von „Feeding the 5000“ war ein aufregender Tag für mich. Ich war aufgeregt aber auch etwas nervös, weil so viele Leute meine Arbeit sehen würden.

Morgens kam eine Freundin von Rico zum Frühstück. Ich war im Gedanken schon in Münster bei unserem Projekt, während die beiden sich glücklich über exotische Tiere und andere Tierpflegerthemen unterhielten.

Da sie mit dem Auto unterwegs war, fuhren wir alle gemeinsam nach Münster. Wie sonst auch, kamen wir etwas zu spät los, was mich in leichte Panik versetzte (siehe Das Problem mit Plänen). Als wir angekommen waren, stieg ich vorab aus dem Auto und die beiden fuhren dann auf Parkplatzsuche. Ich glaube sie waren froh, mich los zu sein, da meine Nervosität kaum auszuhalten war.

Als ich auf dem alten Rathausplatz ankam, standen da überall Leute in den T-Shirts mit meinem Design! Es war unfassbar! Es sah auch noch super aus, viel besser, als ich erwartet hatte.

Irgendjemand brachte mich zum Volunteer-Zelt und gab mir auch ein T-Shirt. Danach zeigten sie mir Kartons mit den Postkarten. Es waren so 4000 Stück.

Als ich mich ein wenig beruhigt hatte, baute ich unter dem Baum mitten auf dem Platz meinen kleinen Tisch auf und bastelte ein Schild.

Während die anderen Freiwilligen Helfer Essen austeilten, sollte ich mit Stift und Papier unter meinem Baum sitzen und von dem Besuchern Gemüse-Karikaturen zeichnen. Gemüse-Karikaturen.
Und bald war es schon 11 und der Platz füllte sich langsam. Eine von den vielen Skulpturen der Münster Skulpturen Projekte  befand sich ebenfalls im Hof. Deshalb kamen auch immer wieder Gruppen von leicht verblüfften Touristen an uns vorbei.

Ich saß an meinen kleinen Tisch und füllte mein Skizzenbuch mit Gemüse-Karikaturen und wartet darauf, dass sich jemand vor mich hinsetzte. Und irgendwann kamen tatsächlich auch welche. Eine alte Dame wollte als Peperoni dargestellt werden, Kinder als Tomaten und Radieschen und eine Gruppe Freunde als Erbsen in einer Schote. Ich glaube, die Gemüse-Karikaturen haben manche verwirrt, andere fanden die Idee einfach witzig.

Hin und wieder kam auch jemand vorbei, der mir erzählen wollte, wie er oder sie meine Karten fanden, und welche ihre Lieblingskarte war. Es war total schön, so angesprochen zu werden. So viel positives Feedback hatte ich wirklich nicht erwartet.

Der Tag war herbstlich frisch und mir war ziemlich kalt. Hin und wieder wurde mir eine Schale Suppe gebracht. Es gab auch viel Brot, das in einem sauberen Mülleimer präsentiert wurde.  Das Brot war etwas schwarz geraten und war deshalb für den normalen Handel nicht mehr geeignet.

Die Suppe war aus dem Gemüse gemacht, das wir in den letzten Monaten gesammelt und geschnippelt hatten und war perfekt für den kalten Septembertag. Zusätzlich gab es noch Brote und Quark und Marmelade.

Jutebeutel gefüllt mit geretteten Lebensmitteln wurden an die Besucher verschenkt.

Tausende kamen. Fast doppelt so viele wie erwartet. Über 10000 Personen wurden an diesem Tag auf dem Rathausplatz gezählt.

Politiker diskutieren das Problem der Essensverschwendung, und Kinder machten Improtheater. Das informative Bühnenprogramm kam bei dem Besuchern sehr gut an.

Alles ging nach Plan. Am Ende des Tages waren nur noch ein paar hundert Postkarten übrig und ich war froh, von meinem kleinen Tisch aufstehen zu dürfen.

Wir machten eine Pause und gingen Falafel essen (wir konnten keine Suppe mehr sehen).  Danach halfen dabei alles zusammenzupacken.

Abends sind wir mit anderen von dem Event zusammen den erfolgreichen Tag feiern gegangen.
Es war viel Arbeit gewesen, besonders für das Helfer Team, die uns Volunteers organisiert hatten und den Verein „Stop Food Waste for Peace“, und jetzt war es endlich erfolgreich vollendet.

Für mich persönlich war eine zusätzliche gute Erfahrung, dass ich dabei viele Leute kennen gelernt hatte. Ein guter Auftakt für mein Studium in Münster.

Photos vom Eventtag.

Vom 02. bis zum 10. November findet eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und Eindrücke vom Eventtag in der Bürgerhalle des LWL-Landeshauses in Münster statt. Schaut vorbei!

Die Facebook Seite von Feeding the 5000 Münster findet ihr hier.

 

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Feeding the 5000 Event Day and Sketchbook

 

The first blog about this project can be found here.

The day of “Feeding the 5000” was a huge day for me. I was excited but also slightly terrified by the prospect that so many people could see my work. So many people who I didn’t know, and who didn’t know me.

A friend of Rico’s came for breakfast and I fretted while they talked about exotic animals and other zookeeper things. As per usual we set off a little too late, which left me panicky and very irritated (see The Problem with Plans).

Once we arrived they let me out of the car so I could go ahead and they could find a parking space.

When I walked into the square of the historical town hall, I could hardly believe my eyes. So many people were wearing the t-shirt with my design. And it looked far, far better than I had expected.

Someone led me to the volunteer tent and I put on my very own t-shirt. I was also led to boxes and boxes filled with the postcards. There were so many of them!

Once I had calmed down a little, I set up my little table in the middle of the square and got to work making a quick sign. While the other volunteers would help with the food, I would sit under the tree with pens and paper making vegetable caricatures of the people. Yes. Vegetable caricatures.

Soon it was 11 o’clock and people started to arrive. As one of the sculptures from the Münster sculpture projects (more to this in a blog coming soon) was also in the square, the occasional hoard of confused tourists would also pass through. I sat at my table, adding more vegetables to the sketchbook and waiting for people to come past. And they did. I drew an older lady as a peperoni, children as tomatoes and friends as peas in a pod. A few people were confused as to what I was doing, others found it hilarious.

Occasionally someone would come to my little table to tell me how much they liked the postcards and which was their favourite. This was always something I relished, I really hadn’t expected that much positive feedback.

The day was surprisingly cold and I was happy every time someone brought me soup and bread to eat. The bread was presented in a large bin, it had been baked slightly too long and was too dark and would have been thrown away because it didn’t comply with the standard. The soup was made out of the vegetables we had collected over the last few months and was perfect for the cold September day.  We also had quark and berries and jam. Tote bags with my design, filled with slightly old or odd shaped food were given away as goodie bags.

Thousands came. Many more than we had expected. More than 10000 people were counted entering the square during the 5 hours we were there.

Politicians discussed food waste on our little stage, children performed impro theatre.

All of it went according to plan. At the end of the day, only a few hundred postcards were left and I was glad to move from my little table. The team packed everything up and Rico and I went and ate falafel at a small shop (we had eaten so much soup, neither of us could see it anymore), whose owner had also been at the event and supported the idea entirely.

In the evening, we went out for celebratory drinks with people from the team. Finally, it was all over but it had been so fulfilling.

I had met so many amazing people during the project, it was a perfect start to my time here in Münster.

The Münster Feeding the 5000 page is here.

 

 

 

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Me, waiting for the first people to sit down at my table. / Ich, wie ich auf die ersten Menschen warte, die sich als Gemüse zeichnen lassen wollen.

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