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Edinburgh Part 2

deutsche Version hier

Part 1

Tuesday

The first thing I did after getting up was to take a second try at climbing Arthur’s Seat.  I packed a portable breakfast and headed out of the city.  The morning was already very bright and sunny, there were many people walking to Arthur’s Seat that day.

The steps were slippery and very craggy.  Almost at the summit, I slipped on some mud and twisted my ankle ended up sitting on the ground, looking out over sunny Edinburgh, not sure how I was going to get back down.  I could feel my ankle swelling in my shoe. I tightened my boot and wrapped the shoelaces around my ankle tightly in an attempt to keep it stable.  With great difficulty and trying to hold back tears (I was convinced my holioday was over) I climbed back down very, very slowly.  Back in the city I bought painkillers and raided the freezer at my brothers flat, hoping that one of his friends would have something frozen.  I cooled my foot with frozen peas.

I lay in my brother’s bed, the peas slowly defrosting and water running done my foot. Contrary to all common sense, I decided to head back into the city.  It could have ended a lot worse than it, in fact, did.  I went to the Scottish National Gallery.

I looked at paintings that were hung all the way up the colorful walls and saw a 6ft painting by Constable in real life that I had had to write an essay about in art class.  I also saw the work of art students and was fascinated by the incredible skill evident in many pieces, but also quite revolted by a video installation which showed eggs being cracked into a bowl (the sounds were exaggerated and pretty disgusting).

I then went to the National Portrait Gallery.  Between the vast number of portraits of royalty, there was an exhibition with prize-winning portraits.  It was the first time I saw a hyper-realistic painting in real life.  You could see the many layers of oil paint that had been used to create a depth that you would never find in photography.

In the evening, I went to a life drawing class in a club called Cabaret Voltaire, where all the light was directed only at the models so I could hardly see what I was drawing.  My brother’s flatmate wanted to join me but cancelled last minute, I don’t know if the prospect of life drawing scared him off or the thought of going there with me.

In the evening, I drank and talked with my brother’s friends.  My glass was kept full the whole time and I went to bed a good deal drunker than I had initially wanted.

Wednesday

The next morning, I met with Bella (an old school friend) in the flat that she shares with her boyfriend.  To my shame, I was hungover and, to be completely honest, probably still a little drunk from the night before.  Their flat was a single room in an apartment belonging to an elderly couple with a tiny kitchen and a tiny bathroom built into what would once have been cupboards.  We ate fruit and yogurt and drank a lot of coffee.

I then met up with Camille (whom I had met at the museum) and we walked through the city.  Went to the Haymarket Gallery and then to the art galleries I had visited the day before.  We wandered aimlessly through the city talking about our lives and sharing more secrets that we probably would have, had we not known that the likelihood of meeting again was minimal.

Thursday

My last day in Edinburgh. I met with Johanna and George at the Scottish National Gallery of Modern Art, 1 was shut so we went to 2, which didn’t have a huge free exhibition.  We slowly walked back to the city, walking along the river chatting and collecting plants along the way.  They showed me the bridges and the private gardens, we looked at cute houses and searched through charity shops.  We later drank a coffee sitting next to each other drawing in our sketchbooks. Johanna also writes a blog, you can check out her site here, and her tumblr here.

In the afternoon, I went to the Waterstones Café to see the famous view of the castle from there. Unfortunately, it was already full, so I had to drink my coffee at the Starbucks next door, where the view wasn’t quite as perfect.  I drew in my sketchbook and allowed the crazy number of things I had experienced that week to wash over me.  I walked back through the park, bought an ice cream and spent the evening in my brother’s flat with his flatmates.

I focused on keeping my trip to Edinburgh cheap; flying from Weeze to Edinburgh wasn’t that dear, and the entertainment and culture was relatively inexpensive. I was lucky to be able to stay at my brother’s on South Bridge, which was super central and didn’t cost me anything.

The food and the coffee were quite pricy but also worth the money.  I met many amazing people, met old friends and made new friends and relished the time there.

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Edinburgh Teil 2

Teil 1

Dienstag

Am nächsten Morgen, mit einem Frühstück aus Hot Cross Buns und Äpfeln in der Tasche machte ich mich ein zweites Mal auf den Weg Richtung Arthur‘s Seat. Die Morgensonne war schon überraschend warm für Februar und es waren viele andere auf den gleichen Weg wie ich.

Die Stufen nach oben waren sehr grob geschnitten und rutschig. Als ich endlich fast oben angekommen war (ich fühlte mich um einiges unsportlicher, als ich es gewohnt war), mit dem Gipfel schon in Sicht, rutschte ich im Schlamm aus und verdrehte meinen Knöchel. Ich saß im Dreck, nicht weit vom Ziel, spürte wie mein Fuß anfing anzuschwellen, schaute hinab auf Edinburgh und war am Verzweifeln. Ich wusste nicht, wie ich wieder runterkommen sollte. Nachdem ich meinen Stiefel so eng wie möglich um meinen Fuß gebunden hatte, aß ich mein Frühstück und beobachtete asiatische Touristen beim Selfies machen. Resigniert, machte ich mich auf den Rückweg. Ich war mir sicher, dass mit diesem Unfall auch mein geplanter Skiurlaub im Eimer war. Ich brauchte 4-mal so lange, in die Stadt zurück zu kommen, als ich gebraucht hatte, hoch zu klettern.

Wieder in der Stadt, kaufe ich mir erstmal Paracetamol und eine Tafel Schokolade und durchsuchte die Tiefkühltruhe in der WG nach einem Kühlpack (etwas, was anscheinend die wenigsten Studenten besitzen). Dann legte ich mich ins Bett mit einer Packung gefrorener Erbsen auf meinem Knöchel und entschied mich dafür, den restlichen Tag lieber nichts zu machen.

Nach einiger Zeit spürte ich, wie die Erbsen auf meinem Fuß langsam anfingen zu aufzutauen. Kaltes Wasser lief meinen Fuß entlang und mein Knöchel pochte. Gegen jeden Verstand entschied ich mich dann, doch in die Stadt zu gehen. Ich zog mich wieder an, ignorierte die Schmerzen und besuchte erstmal die Scottish National Gallery In Gallery 1 schaute ich mir die großen Bilder an, die in Petersburger Hängung die Wände bedeckten. Ich guckte mir zum ersten Mal Constables Gemälde an, die ich für meine Abiturprüfung analysieren musste. In der zweiten Gallery war eine Ausstellung der Arbeiten von Kunststudenten. Vieles war beeindruckend, vieles aber auch gewöhnungsbedürftig (zum Beispiel ein Video, das nur zeigte, wie Eier in eine Schlüssel gebrochen wurde).

Danach spazierte ich zur National Portrait Gallery, wo inmitten von Portraitgemälde diverser Könige und Adeligen es auch eine Ausstellung mit preisgekrönten Portraits gab. Ich habe zum ersten Mal eine hyperrealistische Malerei von Nahem gesehen. Viele Schichten Ölfarbe ergaben eine Tiefenwirkung, die in der Fotografie wahrscheinlich unmöglich ist.

Abends ging ich ins Cabaret Voltaire, um dort beim Aktzeichnen mitzumachen. Die Modelle waren stark beleuchtet, der restliche Raum aber nicht, was dazu führte, dass ich meine eigenen Zeichnungen kaum erkennen konnte. Der Mitwohner meines Bruders wollte dazukommen, hat aber dann kurzfristig abgesagt. Ob das am Aktzeichnen an sich oder an mir lag, weiß ich nicht so genau.

Danach setzte ich mich zu den Mitwohnern meines Bruders ins Wohnzimmer und wir spielten Gesellschaftsspiele. Mein Glas wurde immer neu aufgefüllt, was dazu führte, dass ich im Nachhinein um einiges betrunkener ins Bett gefallen bin, als ich es vorgehabt hatte.

Mittwoch

Mit einem ordentlichen Kater (und immer noch leicht angetrunken) traf ich mich morgens mit Bella (meine Schulfreundin) in ihrer Wohnung zum Frühstück. Sie teilt eine Einraumwohnung mit ihrem Freund. Deren „Wohnung“ ist ein einziger Raum im Apartment von einem älteren Pärchen. Die Küche und das Badezimmer sind in Schränke eingebaut; alles sehr platzsparend. Wie aßen Obst und Jogurt und ich versuchte meinen Kater mit Kaffee zu unterdrücken.

Mittags traf ich mich mit Camille (die ich im Museum kennengelernt hatte) und wir spazierten durch die Stadt. Zuerst gingen wir zur Haymarket Gallery, wo leider gerade umgebaut wurde und dann zu den Galerien, die ich schon am Vortag besucht hatte. Dann gingen wir ein bisschen spazieren und unterhielten uns lange über unser Leben und tauschten Erfahrungen aus. Es war schön, mit jemanden so vertraut zu reden, den ich im Grunde genommen gar nicht kannte, aber ich glaube, das machte es auch einfacher über Dinge zu reden, die man sonst vielleicht nicht einfach so erzählt. Vielleicht treffen wir uns doch irgendwann wieder, aber wahrscheinlich nicht.

Donnerstag

Mein letzter Tag in Edinburgh. Ich traf mich mit Johanna und George (die beiden hatte ich schon an dem Sonntag getroffen) am Scottish National Gallery of Modern Art. Nummer 1 war wegen Umbau geschlossen. Also schauten wir uns das zweite an. Die Museen sind etwas außerhalb, und wir machten uns ganz langsam auf den Weg zurück in die Stadt. Sie zeigten mir Brücken, private Gärten und versteckte Orte. Wir sammelten Pflanzen und schauten uns schöne Häuser an und durchsuchten Second-Hand-Läden. Später setzten wir uns in ein kleines Café, tranken Kaffee und zeichneten in unseren Skizzenbüchern. Johanna schreibt auch einen Blog, ihre Seite findet ihr hier und ihr tumblr hier.

Nachmittags ging ich zu Waterstones, wo mir eine schöne Aussicht auf die Burg versprochen wurde. Da es dort leider schon sehr voll war, musste ich auf den Starbucks nebenan ausweichen, wo der Blick nicht ganz so gut ist, zeichnete und versuchte, die ganzen Erlebnisse der letzten paar Tage zu verarbeiten.

Ich versuchte meinen Aufenthalt in Edinburgh relativ günstig zu halten. Von NRW aus, ist der Flug nach Edinburgh von Weeze mit Ryanair billig, nur die Unterkunft wäre teuer gewesen, hätte ich nicht bei meinem Bruder wohnen können.

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Edinburgh from above / Edinburgh von Oben

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The view of Arthur’s seat, not far from the summit / Arthurs Seat 

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All the Young Nudes life drawing at the Cabaret Voltaire

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Sketch of the other people who were at the life drawing class / Skizzen von den anderen Personen beim Aktzeichnen

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Bella

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The tiles in the toilets of the musuem of modern art / die Fliesen auf den Toilleten vom Museum of Modern Art

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Johanna

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George and Johanna

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The view from the Waterstone’s Cafe / Die Aussicht vom Waterstones Cafe 

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