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The High Island

If you compare it to the landscape of the other Orkney islands, the island of Hoy stands alone. The Orkney Mainland has rolling hills and bright green fields bursting with life. Hoy is an ominous shadow looming over it.

The children from the Isles are often sent to Hoy on expeditions to do the Duke of Edinburgh’s Award or for outdoor education. My brother, Wulfric and I decided to take some days off the stress of being back with the family and to head over there to relive childhood memories.

Wenn man die Landschaft von Hoy mit der der anderen Orkney Inseln vergleicht, wird schnell deutlich, dass diese Insel besonders ist, aus den anderen heraussticht. Die Hauptinsel hat sanfte Hügel und leuchtend grüne Felder die mit Leben blühen. Hoy ist ein gewaltiger Schatten der dahinter steht.

Die Inselkinder werden häufig nach Hoy geschickt um dort mit der Schule oder Jugendgruppen zu paddeln oder wandern zu gehen. Es ist auch immer wieder die Kulisse für die letzte Wanderung von einem Duke of Edinburghs Award. Mein Bruder Wulfric und ich entschieden uns einige Tage von dem stressigen Familienleben bei unseren Eltern zu befreien und nach Hoy zu fahren.

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We took the ferry to Mainland Orkney and the bus from Kirkwall to Stromness. Another ferry carried us from Stromness to Hoy. We then walked from Moaness (where the ferry arrives) to Rackwick, visiting the “Dwarfie Stane” on the way. The “Dwarfie Stane”, is perhaps the only stone cut-tomb in Britain and is thought to date from about 3000 BC.

Die erste Fähre brachte uns zur Haupinsel der Orkney Inseln, von da aus nahmen wir den Bus nach Stromness und dann eine weitere Fähre nach Hoy. Dort angekommen verbrachten wir die ersten Stunden damit von Moaness (dort wo die Fähre ankommt) nach Rackwick zu wandern und haben den „dwarfie stane“ auf dem Weg auch besucht. Der „dwarfie stane“ ist vielleicht die einzige in Stein geschlagene Grabkammer Großbritanniens und wird auf ungefähr 3000 vor Christus datiert.


Stone cottages decorate the slopes but then turn out to be really large rocks left by prehistoric glaciers. The heather was blooming and the midges were thriving. For those of you who have never been out in the Scottish Highlands, midges bite. These areas then itch for days on end. The midges breed in marsh lands which meant that a midge attack was evitable and it took about two hours and my body was covered in bite marks, even though I had used a generous amount of my brother’s recommended “jungle spray”

Es scheint als würden Hütten die Hügelflanken dekonrieren. Bei näherer Betrachtung sind es dann doch nur große Steine, die von einem prähistorischen Gletscher hinterlassen wurden. Die Heide blühte und die Midges waren zur Tausenden unterwegs. Für diejenigen, die noch nie in den schottischen Highlands waren: Midges sind lästig kleine Beißfliegen. Die Bissstellen jucken dann, ähnlich wie ein Mückenstich. Nur leider sind Midges im Vergleich zu Mücken in Gruppen unterwegs und lassen sich in einer Wolke aus Fliegen auf das arme Opfer (mich) hinab. Eine Fliege ist ungefähr 1mm groß. Da Midges sich in Sümpfen vermehren, war es klar, dass wir mit den Tierchen zu kämpfen haben würden. Trotz ergiebiger Menge von dem Jungle spray meines Bruders, war ich innerhalb der ersten 2 Stunden schon am ganzen Körper mit kleinen Pocken bedeckt.

 

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Rackwick Bay

Rackwick is a part of Hoy that is made up of fertile land compared to the rest of the island. Even though few people live here, there is a scattering of cottages around the bay. High cliffs are at the edge of Rackwick Bay which is covered in huge rounded rocks.
Wulfric and I stayed at the Bothy, which is a small cottage that is open for public use. When we arrived, there was a family there just packing up to leave after a few days. They generously left us their bonfire, which we then used to heat our dinner. It gave us welcome warmth and the smoke kept away some of the midges.

Rackwick ist ein Tal direkt am Meer. Dieser Ort ist einer der Wenigen mit brauchbarem Ackerland. Die restliche Insel ist mit Heide und Sumpf bedeckt. Obwohl nur wenige Menschen das ganze Jahr über hier leben sind viele kleine Cottages um die Bucht verteilt. Hohe Klippen begrenzen den Strandes der mit großen vom Meer abgerundeten Steinen bedeckt ist.

Wulfric und ich lebten im Bothy, eine kleine Steinhütte die für den allgemeinen Gebrauch gedacht ist. Als wir dort ankamen war eine Familie noch dabei ihre Sachen zu packen. Sie hinließen uns ihr Lagerfeuer und wir waren dankbar für die Wärme, und den Rauch, der einige Midges fernzuhalten schien.

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the Bothy

The inside of the Bothy is very minimalistic. It has long stone benches on the sides of the single stone room, which can be used to sleep on. In the middle of the room there are a few tables and a few broken chairs (someone had obviously tried to use parts of the chairs as firewood) and a fireplace at the end. There is a small area in front of the cottage which can be used for camping, surrounded by dry stone walls. The roof of the Bothy is made of large stone flags, covered with seaweed. It has a tap with unfiltered water and a toilet. People are welcome to come and go as long as they respect the building and keep it tidy.

Die Einrichtung des Bothys ist sehr minimalistisch. Auf beiden Seiten des einzigen Raumes sind Steinbänke die zum Schlafen verwendet werden können. Im Raum stehen einige Tische und kaputte Stühle (es hat jemand versucht diese als Feuerholz zu verwenden) und am Raumende ein Kamin. Eine Wiese vor dem Haus dient als Campingbereich, umgeben von einer Mauer aus großen Steinen, die offensichtlich vom Strand stammen. Das Dach des Häuschens ist auch aus Stein, bedeckt mit Seetang. Es gibt einen Wasserhahn mit ungefilterten Bachwasser und sogar eine Toilette. Das Häuschen kann von jedem der durchreist verwendet werden, vorausgesetzt das Haus wird nicht beschädigt und es wird (relativ) aufgeräumt hinterlassen.

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the visitor’s book / das Gästebuch

The next day, we heated up water using an Esbit stove my brother had brought along and ate porridge for breakfast and drank coffee while reading the visitors book. Many of the people who had written in it had been climbers, and had left amusing tales of hanging off cliffs while being attack by fulmars (sea birds that attack by vomiting at you).

Am nächsten Tag kochten wir unser Wasser mit dem Esbit Taschenkocher meines Bruders, aßen Porridge zum Frühstück und tranken Kaffee während wir das Gästebuch lasen. Viele Personen die dort geschrieben hatten waren Kletterer mit witzigen Geschichten von Klippenklettern und Luftangriffen von Eissturmvögeln (dessen Verteidigung aus schlecht gezielten Erbrochenen besteht).

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We packed our day pack and headed up to the “Old Man of Hoy”. The weather wasn’t as good as on the day of our arrival and Wulfric already had a few blisters from the shoes my Dad had lent him. My 4-year-old Doc Martens were proving to be surprisingly good footwear, although they are very heavy (these are the only shoes I have for the whole trip).

Wir packten unsere Taschen und machen uns auf Weg zum „old man of hoy“. Das Wetter war nicht so schön wie am Tag unserer Ankunft und Wulfric hatte schon einige Blasen an den Füßen von den Schuhen die mein Vater ihm geliehen hatte. Meine alten Doc Martens waren zum Wandern besser geeignet als ich hoffen konnte, obwohl diese sehr schwer an den Füßen waren (ich habe nur diese Schuhe dabei).  Wir gingen hoch zum „Alten Mann“ ein 153m hoher Brandungspfeiler an der Küste – ein Pilgerort für viele Kletterer. An diesem windigen Tag waren tatsächlich auch einige weiße Punkte, die Helme einiger Kletterer auf dem Felsen zu erkennen.

We walked up to the cliffs opposite the Old Man of Hoy which is a 449ft (137m) high sea stack and a place of pilgrimage for many rock climbers. There were climbers on it even though the weather was rough and wet; we could just recognise their hats against the rock. We continued up to St John’s Head, the UKs highest vertical cliffs at a height of 1128ft (335m). It was very windy and the footpath is very close to the edge which was a challenge for my fear of heights. Once we reached the top, we sat down, ate Twix and tried to enjoy the view while being buffeted by the wind. We then slowly made our way back down to the bay.

Wir wanderten dann weiter die Klippen entlang, bis wir auf St. John‘s Head oben ankamen, die höchsten Klippen Großbritanniens mit einer Höhe von 335m. Es war sehr windig und der Fußweg ist sehr nah am Rand, was eine echte Herausforderung für meine Höhenangst war. Dort setzten wir uns in die Heide, aßen ein Twix und bewunderten wie riesig das Meer doch aussah, wir konnten bis zum schottischen Festland schauen. Wir machten uns dann langsam auf den mühsamen Weg zurück ins Tal.

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view from St. John’s Head / Ausblick von St. John’s Head


That evening two climbers stayed in the Bothy with us. Wulfric found some driftwood on the beach to burn in the fireplace and we talked about their plans to climb the Old Man the next day.

An dem Abend teilten wir uns unser Häuschen mit zwei Kletterern die am nächsten Tag den „old man“ erklimmen wollten. Wulfric sammelte Treibholz am Strand um abends den Kamin anzumachen. Wir unterhielten uns im Schein des Feuers übers Klettern und Wandern, die schöne Landschaft und die lästigen Insekten.

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The next morning, we walked back to the ferry around the other side of Hoy’s highest hill, Ward Hill, through a little valley along an old pony path. We could see many animals there, including a great number of bonxies (great skuas) unfortunately we didn’t get to see the pair of eagles that also live on Hoy. We then took the ferry back to Stromness and came home back to Sanday on the evening boat.

Früh am nächsten Morgen wanderten wir zurück zum Anlegesteg Moaness, diesmal um die andere Seite des höchsten Hügels der Insel, Ward Hill. Wir gingen entlang eines alten Ponywegs. Wir konnten viele Tiere beobachten darunter eine überraschende Menge an “bonxies” (große Raubmöwen). Leider haben wir das einzige Adlerpärchen der Inseln nicht zu Gesicht bekommen. Wir haben die Fähre zurück zur Hauptinsel genommen und sind dann abends nach Sanday zurückgekehrt.


Unfortunately, my camera lens broke before we reached Hoy, so the photos I have of the island were all done with my pretty rubbish phone camera. I hope I can still show what the island is like, as I find it very beautiful, in particular Rackwick Bay.

Leider ist mein Kameraobjektiv kurz vor unserer Ankunft auf Hoy kaputt gegangen, deshalb wurden alle Fotos mit meinem Handy gemacht. Ich hoffe es ist mir trotzdem gelungen die Schönheit dieser Insel einzufangen.

 

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