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Dreamlusion

When I was a child I suffered from nightmares. I would lie awake at night terrified to be alone in the dark room but also afraid of falling asleep. I would dream of animals killing my family, of strange men crawling into my bed and of being followed.

Whenever I woke up, I would be scared to open my eyes in case there was a face in front of me, it’s nose nearly touching mine, or a figure floating in front of my second story window, or that I would just glimpse a ghostly hand disappear under my bed.

When I went to boarding school, I dreamt again and again that my parents’ house had burned down in my absence and that I would only find out when I read about it in the news at breakfast.

I would dream about swimming in a cold dark ocean with no land in sight, knowing that at some point I would get tired and drown. Sometimes a lighthouse beam would indicate land, other times I would only wake up when I sank to the bottom of the ocean, drenched in cold sweat.

In most dreams, I was very lonely.

Ich habe als Kind unter Albträumen gelitten. Jede Nacht lag ich wach im Bett, hatte Angst vorm Einschlafen aber auch von der Dunkelheit in meinem Schlafzimmer. Und wenn der Schlaf mich doch einholte, träumte ich von grausamen Wesen, die meine Familie töteten, fremden Männern, die in mein Bett stiegen und neben mir lagen, und schrecklichen Verfolgungsjagden.

Wenn ich nachts wach wurde, hatte ich Angst meine Augen zu öffnen. Ich dachte, ein Gesicht würde mich anschauen, so nah, dass unsere Nasen sich berühren. Oder auch, dass eine Person vor meinem Schlafzimmerfenster (im ersten Stock) schweben würde, oder, dass ich sehen würde, wie eine Geisterhand schnell unter meinem Bett verschwindet.

Als ich mit 13 ins Internat zog, träumte ich wiederholt, wie das Haus meiner Eltern in meiner Abwesenheit abbrannte und dass ich erst beim Frühstücken in den Nachrichten davon erfahren würde.

Ich träumte, dass ich allein in völliger Dunkelheit in einem kalten Ozean schwimmen würde. Ich wusste, dass ich bald am Ende meiner Kräfte ankommen würde, und dass ich irgendwann unter die Wellen versinken würde. Manchmal sah ich den Lichtstrahl eines Leuchtturmes am Horizont, aber mehrmals bin ich auf den Grund gesunken und wurde dann in kalten Schweiß gebadet wach.

In den meisten dieser Träume war ich einsam.

During this last semester I had a course where I learnt different copper etching techniques. The finished product was a book of etchings on a topic of my choice. I chose dreams, because I wanted to make something strange and surreal. I didn’t, however, illustrate my nightmares, but instead, I chose to try and create surreal landscapes and situations that would never happen in real life.

Next to the illustrations are a few anecdotes of dreams I had, especially reoccurring ones that would return to haunt me night after night, week after week.

Im letzten Semester habe ich mich nochmal mit dem Thema Träume auseinandergesetzt. Ich hatte einen Kurs, in dem ich Radierung gelernt habe. Das fertige Produkt war ein Buch mit Radierungen zu einem Thema unserer Wahl. Ich habe Träume gewählt, weil ich etwas Merkwürdiges und Surreales machen wollte. Das Bedürfnis meine Albträume zu illustrieren hatte ich nicht. Stattdessen habe ich komplett neue Situationen erstellt.

Neben einigen fertigen Illustrationen aus dem Buch befinden sich Anekdoten zu meinen Träumen, insbesondere solche, die ich immer und immer wieder hatte und die mich Nacht für Nacht, Woche für Woche plagten.

I made collages collecting material from books and magazines and then used them as a reference for my etchings. The etching technique I used is called “vernis mou” where a wax-based layer is applied onto the copper plate, the paper is then put over the top. Then the image is drawn with a pencil. The copper plate is then placed into acid for ten minutes. After that, it is cleaned, and can be inked and printed.

I later scanned my etchings and added colour in Photoshop.

Die Radierungstechnik, die ich verwendet haben nennt sich „vernis mou“ oder Weichgrund-Radierung. Eine wachshaltige Beschichtung wird auf die polierte Kupferplatte aufgetragen, danach wird ein Stück Seidenpapier daraufgelegt. Die Abdrücke, die durch z.B. eine Bleistiftzeichnung auf die Platte gemacht werden, sind später nach 10 Minuten Ätzen erkennbar. Nach dem Ätzen wird die Platte gereinigt und kann zum Drucken verwendet werden.

Später habe ich die Drucke eingescannt und in Photoshop coloriert.

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