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Mini Sketchbook 2

deutsche Version hier

I somehow managed to fill a second mini sketchbook by Leuchtturm 1917 (to see the first head over to the blog post Mini Sketchbook) this year with tiny drawings. This time it took me a little longer. I took the sketchbook with me on my travels, which was perfect, if you would like to see the Sketches from Scotland head over to the post “Orkney Sketchbook 2018”.

A few people have asked me what it is like working in such a small book so here are the pros and cons:

Pros:

It is really easy to play with composition and to fill large spaces with colours of patterns because the book is so small.

Sketches don’t really take long, so you have no excuses not to draw. It also fills up fast but for some reason still takes an age to complete.

It fits in every pocket.

 

Cons:

It takes a while to get used to drawing such tiny pictures. It takes even longer to get back used to drawing on larger sizes afterwards.

The paper is very thin, so you can almost always see the drawings from the other pages.

It is quite expensive even though the book is so tiny (around 10 euros).

 

Mini Skizzenbuch 2

Es hat eine gefühlte Ewigkeit gebraucht, aber ich habe es geschafft ein zweites Mini-Skizzenbuch von Leuchtturm 1917 zu füllen (um das erste zu sehen, schau dir den Beitrag “Mini Sketchbook” an). Dieses mal hat es etwas länger gedauert. Ich habe das Buch in den Semesterferien auf meine Reisen mitgenommen. Dafür war es wirklich perfekt, weil es so klein ist (um die Skizzen aus Schottland zu sehen, siehe “Orkney Sketchbook 2018). 

Ich wurde ein paar Mal zu den Vorteilen und Nachteilen einem so kleinen Skizzenbuchs gefragt.

Vorteile:

Es ist einfach, mit Komposition zu spielen.  Es geht auch schnell, Flächen mit Farbe oder Mustern zu füllen. 

Es dauert wirklich nicht lange, eine Doppelseite zu füllen (dafür gibt es aber viele, das Buch hat 196 Seiten).

Es passt sogar in die kleinste Tasche.

 

Nachteile:

Ich habe ziemlich lange gebraucht, mich an die kleine Größe zu gewöhnen. Es dauert noch länger sich im Nachhinein wieder an größere Formate zu gewöhnen. 

Das Papier ist sehr dünn, also schlägt die Farbe eigentlich immer auf die darauffolgende Seite durch.

Für die Größe ist es teuer, das Buch kostet um die 10 Euro. 

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Dutch Design Week Part 2

Our first day in Eindhoven made us realise that there was too much to see for the time we had available and I was also reminded, how exhausting looking at this sort of thing can be – no matter how inspiring it is.

We visited the G18 graduation exhibition of the Eindhoven Design Academy, which presented us with so many design concepts it left us completely overwhelmed.

https://www.designacademy.nl/

This exhibition was absolutely incredible. The exhibits were displayed in a massive old industrial building. The rooms were very dark with only spotlights lighting up the important areas. The crowds of visitors seemed to disappear into the shadows and their voices echoed into a calming murmur. I am so very used to seeing everything displayed in bright white rooms where every word shatters the polite silence, it made me realise that this way of displaying work makes it so much easier to find our way around an exhibition.

I have chosen a few of the exhibits that I particularly liked to describe to you.

 

Nach dem ersten Tag in Eindhoven würde deutlich, dass zwei Tage viel zu wenig sind, um einen guten Einblick in die Dutch Design Week (DDW) zu bekommen. Gleichzeitig merkte ich aber auch, wie anstrengend es sein kann, so viel auf einmal zu sehen und zu begreifen.

Am zweiten Tag haben wir uns die G18 Abschlussaustellung der Einhoven Design Academy angeschaut.

https://www.designacademy.nl/

Die Ausstellung war unglaublich. Sie fand in einer dunklen Industriehalle statt, die einzelnen Exponate wurden mit Scheinwerfern angeleuchtet. So konnte man seinen Weg einfach von einem zum anderen finden, ohne eine komplette Reizüberflutung zu erleben. Die anderen Menschen im Raum verschwanden im Schatten und das durchgehende Hintergrundgemurmel war eher angenehm als nervig. Ich war bis bisher irgendwie immer grell beleuchtete weiße Ausstellungsräume gewohnt gewesen, in denen jeder Fußtritt hallt und jedes gesprochene Wort die konzentrierte Stille auffällig durchreißt.

Von den vielen Exponaten, die ich dort bewundert habe, habe ich einige ausgesucht und ein wenig darüber geschrieben:

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“Wavy Tales” – Sunjoo Lee

We live in a world with such advanced technology that we are no longer able to understand how the things that help us in our day to day lives actually work. Using the microwave oven as an example, Sunjoo Lee asked different people how they thought microwaves works and how it might have been invented. She made a documentary and a book about her findings. They show how the things we don’t understand create legends and stories in our minds and that there are certain things everyone seems to know about microwaves without truely knowing where this information came from. It also proves that things we don’t understand develop a sort of magic, no matter how ordinary they are. It made me wonder if we think about our phones and laptops in a similar way, a sort of magic box that does everything we want it to and made me question the human relationship to machines.

 

Wir leben in einer so technologisch entwickelten Welt, dass wir nicht mehr in der Lage sind zu verstehen, wie unsere elektronischen Alltagshelfer funktionieren. Wenn Menschen etwas nicht verstehen, dann suchen sie ihre eigenen Erklärungen in Form von Geschichten.

Am Beispiel Mikrowellenherd hat Sunjoo Lee das Phänomen der Mythen- und Geschichtenbildung veranschaulicht. Auf der Basis von Interviews, die sie mit Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen über das Thema Mikrowelle geführt hat, hat sie einen Dokumentarfilm und viele Zeichnungen angefertigt. Die Menschen haben erklärt, wie ein Mikrowellenherd ihrer Meinung nach funktioniert und die Geschichte der Erfindung der Mikrowelle sowie die Vorteile und Nachteile ihrer Verwendung. Dieses Projekt zeigt nicht nur, wie jeder eine andere Geschichte zu den Dingen hat, die er nicht so ganz versteht, sondern auch das kaum jemand wirklich versteht, wie die Mikrowellenherde funktionieren, obwohl es sie schon lange gibt. Es zeigt auch, dass die Objekte, die wir anhand von Geschichten erklären müssen eine Art magische Aura des Unbekannten entwickeln, egal wie alltäglich sie sind.

 

 

 

“The Arson Archive” / “Das Brandstifterarchiv” – Thomas Straatmann

It took me a while, but once I understood what Straatmann was displaying, I was shocked. The arson archive is a visual model showing arson attacks on refugee housing between the years 1990 and 2018 in Germany. Each building is represented by a small model of the house that was targeted. The last few years were very full with tiny burnt model houses almost falling off the shelves. The amount of work that must have gone into this display was incredible and the story it tells is horrifying. It shows a definite rise in crime towards refugees in Germany as a new right-wing wave has begun to spread across the country that really should know better.

 

Ich habe einen Moment gebraucht, um wirklich zu verstehen, was Thomas Straatman mit seinem Exponat aussagen wollte aber, sobald ich es verstanden hatte, breitete sich ein starkes Gefühl des Entsetzens in mir aus.

Das Brandstifter Archiv ist ein visuelles Modell, was Brandstiftungen in Flüchtlingsheimen in Deutschland zwischen 1990 und 2018 veranschaulicht. Jedes Gebäude wird durch ein kleines Hausmodell dargestellt. Das erschreckende war, wie offensichtlich viele Häuser in den letzten paar Jahren von Rechtsradikalen abgebrannt wurden, im Vergleich zu den Jahren davor. Die Regale waren so voll, dass die kleinen Häuschen gestapelt werden mussten.

Die Arbeit, die in dieses Projekt gesteckt wurde, und die Umsetzung sind sehr wirkungsvoll. Es ist traurig, dass dieses Land, das es wirklich eigentlich besser wissen sollte, in den letzten Jahren so einen Rechtsruck erlebt hat.

 

 

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“Minute designer” – Diego Faive

How much is your time worth? Diego Faive’s project makes design objects and charges by the minute. So, if a chair took 60 minutes to make, it costs 60 “Diego coins” (one coin is worth one euro). This changes the way we think about the concept of time and value as well as design and what it is worth. Is an object that took longer to make a better quality object?

Diego Faive’s objects are made of recycled material and are then covered in brightly coloured “Diego dough”. As well as raising a lot of questions, the things that Diego Faive produced in the course of his project are bright, experimental and very refreshing compared to much of the simple aesthetics we are used to seeing.

 

Wie viel ist deine Zeit wirklich wert? Diego Faives Projekt stellt Objekte her und berechnet ihren Wert allein aus den Minuten, die es gebraucht hat, den Gegenstand zu bauen.

Wenn die Herstellung eines Stuhles 60 Minuten gedauert hat, kostet er “60 Diego Münzen” (eine Münze ist einen Euro wert). Dieses Projekt hinterfragt, wie wir den Wert unserer Zeit und damit auch den Wert von Gegenständen messen. Ist ein Objekt besser, wenn der Designer länger gebraucht hat, um es herzustellen?

Die Objekte, die er hergestellt hat, bestanden aus gebrauchtem Material als Basis, das dann von bunten “Diego Dough” überzogen wurde. Die Sachen, die auf dieser Weise gemacht wurden, waren sehr bunt, experimentell und witzig, eine schöne Abwechslung zu den vielen rein praktischen, “ästhetischen” Gegenständen, die sonst immer zu sehen sind.

 

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“Basic Income Cafe” – Martina Huynh

The basic income cafe was one of the first exhibits to catch my eye when I went into the G18 exhibition and that not only because I could get free coffee there. It is a concept for a cafe that explains how two types of basic income systems work. At a large table each visitor can get one coffee for free, but in order to get another one, they have to do some “work” (grind coffee) for it. A part of the coffee ground during this work is used for them, another is pooled for everyone. Coffee is essentially used as a metaphor for the flow of money in an economy that gives people a basic income. At smaller tables, each visitor only gets half a cup of coffee and the incentive to work for the other half. The cafe is designed to help explain the basic income concept and start discussions about how well such a system might work.

 

Das “Basic Income Cafe” war eins der Ausstellungsstücke, das mich sofort angesprochen hat. Vielleicht lag es aber auch am Kaffee, der dort angeboten wurde.  Das Café ist ein Konzept, wo anhand von Kaffee erklärt wird, wie zwei verschieden Versionen des bedingungslosen Grundeinkommens funktionieren würden.

An einem großen Tisch konnte jeder Besucher eine Tasse Kaffee umsonst bekommen. Wenn man aber eine zweite haben wollte, musste man erstmal dafür arbeiten (Kaffee mahlen). Von dem so produzierten Kaffeemehl ging ein Anteil in den großen Topf, aus dem der Kaffee für alle gemacht wurde.

Kaffee wird als Metapher für Geldfluss verwendet. An kleinen Tischen bekam jeder nur eine halbe Tasse umsonst und sollte dann für die andere Hälfte und die Allgemeinheit etwas “arbeiten”. Das Café hat das Konzept gut erklärt und Diskussion zwischen den Besuchern angeregt.

 

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“A basic instinct” – Anna Jensen

Why is it not acceptable for women to sit their legs relaxed and opened whereas men can sit however they please? This may seem like a silly question but Anna Jensen explored it by designing chairs for women to sit on, in which it is only possible to sit in a way that it is usually only sociably accepted for men. Legs wide apart, leaned back, without worrying about the thoughts or opinions of others. Anna Jensen wants to challenge conventions by only allowing women to use these seats. And as a bonus, the seats are designed to remind us of how the media often portray women: long legs and protruding buttocks and breasts.

 

Warum ist es in unserer Gesellschaft verpönt, wenn eine Frau so sitzt wie ein Mann?

Warum müssen Frauen immer mit geschlossenen und angewinkelten Beinen sitzen aber Männer dürfen sich breitbeinig zurücklehnen, ohne dass es jemanden stören würde?

Anna Jensen hat zu diesem Thema Stühle für Frauen entwickelt auf denen man nur breitbeinig und zurückgelehnt sitzen kann.  Zusätzlich waren auf diesen Stühlen Bilder von Frauen wie in den Medien dargestellt, also mit langen, nackten Beinen, abstehenden Brüsten und Hintern.  So sehen sie ziemlich grotesk aus.

Mit ihrem Projekt hat Anna Jensen die Diskussion eröffnet, wieso Frauen sich der gesellschaftlichen Normen beugen, ohne sich dessen bewusst zu sein und warum es überhaupt diesen Unterschied in der Art zu sitzen zwischen den Geschlechtern gibt.

 

 

“MoreFloor” – Juul de Bruijn

I live in a small flat, but compared to many of my fellow students, my living area is spacious. Juul de Bruijn designed an area of raised floor, in which a bed and clothing can be stored. As a result, the ceiling is “lowered” by 30cm, but the room still offers the same floor space after the furniture has been packed away. I personally thought this idea was quite ingenious, especially the thought of packing the bed away “under the floorboards” when it is not needed.

 

Meine Wohnung ist nicht groß, aber im Vergleich zum dem Miniaturwohnraum vieler meiner Freunde ist sie luxuriös. Juul de Bruijn hat eine Art zweiten Boden für kleine Wohnungen entwickelt, unter dem ein Bett und ein Kleiderschrank verstaut werden können. Tagsüber werden die sonst großen und sperrigen Möbel zusammengeklappt. Somit ist der eigentliche Raum viel größer, nur die Zimmerdecke ist 30 cm „niedriger“.

Ich finde diese Idee genial, insbesondere da es für mich praktisch wäre, wenn ich mein Bett manchmal unter dem Fußboden verstecken könnte, damit ich nicht immer drankomme, um mich tagsüber schlafen zu legen!

 


 

One of the graduates at the exhibition asked me, why I was visiting the DDW. My first answer was “because I study design” but then I realised that this wasn’t the whole truth. Just because I study design doesn’t automatically mean that I am the sort of person who travels to another country to look at things made there. I realised that I visited the DDW for another reason as well. To feed my creativity. I am always surprised what seemingly forgotten information pops up into my memory months and years later and how these things trigger ideas that I would never have thought of had I not immersed myself in the experience to begin with. The more you see, learn and discover, the more your creativity has to work with later.

Ich wurde immer wieder von Ausstellern gefragt, warum ich denn die Ausstellung besuche… Meine erste Antwort war immer instinktiv: “Weil ich Design studiere”. Irgendwann wurde mit aber klar, dass das nicht der Grund ist. Nur weil ich Design studiere, heißt es ja nicht automatisch, dass ich mich auch wirklich dafür interessiere.

Die Sachen, die ich mir anschaue, füttern meine Kreativität. Ich bin immer wieder überrascht, wie mir Ausstellungen Monate oder sogar Jahre später Inspiration geben. Ich schaue mir viele unterschiedliche Sachen an, weil meine Kreativität Futter braucht und ich so schlichtweg auf viel bessere Ideen kommen kann.

 

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Dutch Design Week Part 1

The Dutch Design Week takes place in Eindhoven every year and design from all around the Netherlands is displayed there. It is the largest design event in the Netherlands and a visit had been highly recommended by many of my professors at uni.

Die Dutch Design Week (DDW) findet jedes Jahr in Eindhoven statt, dieses Jahr vom 20.10.18 bis zum 28.10.18. Es ist das größte Festival für Design in den Niederlanden und wurde von vielen unserer Professoren hoch gelobt.

https://www.ddw.nl/

 

Tobi and I went there for one weekend and were able to get a short glimpse of the vast amount of inspiration the DDW had to offer. It would be impossible to go into everything we saw; so, I have decided to tell you about the things that impressed me the most.

Tobi und ich sind ein Wochenende lang dorthin gefahren und haben eine winzigen Einblick in die wahnsinnige Welt der DDW gewinnen können. Es wäre unmöglich, alle Eindrücke in einem Beitrag vorzustellen, aber ich werde ein paar Dinge die ich persönlich sehr interessant fand hier zusammenfassen.

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For an event of this size I felt that it very well organised. The locations were spread all around Eindhoven but there were many ways to get from A to B. Ticket holders could loan a free bicycle (first come-first served and we were always just too late) and free busses toured around the city as well as free electric taxis sponsored by Renault. There was a map that showed all the locations as well as a few suggested walks. Food trucks and bus stops were also marked and the city’s design museums were also free to visitors.

I thought the tickets were very affordable. The basic ticket for the whole week costed 18 Euros online; I paid 13 Euros with a student discount. We got wrist bands that gave us access to the whole of the event.

An additional part of DDW was a music festival, which we didn’t visit as we were only there for a single weekend. The tickets that included the festival were not much more expensive than normal tickets and included free access to all the music venues. Including this might be a good plan for next year.

Für ein Event dieser Größe war die DDW sehr gut organisiert. Die Ausstellungsbereiche waren in der ganzen Stadt verteilt aber es gab für die Besucher immer kostenlose Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Es wurden kostenlos Fahrräder zur Verfügung gestellt (aber nur in begrenzten Zahlen und alle waren schon weg als wir ankamen), kostenfreie Busse gab es und sogar elektrische Taxis gesponsert von Renault.

Es gab einen übersichtlichen Stadtplan auf dem alle Locations sowie Essensstände und Bushaltestellen markiert waren und sogar Vorschläge, in welcher Reinfolge man sich manche Exponate anschauen sollte, wenn man an spezifischen Themen interessiert war. Die Design-Museen in der Stadt waren auch kostenlos für die Besucher der DDW geöffnet.

Die Eintrittskarten waren ziemlich günstig, als Student habe ich für eine Wochenkarte 13 Euro bezahlt. Normal kostet sie, glaube ich, 18 Euro. Wir haben Bändchen bekommen, die wir dann die gesamte Zeit am Arm getragen haben (so wie Festival-Bändchen)

Es gab auch sogar ein Musikfestival als Teil der DDW. Wir haben nichts davon besucht, da wir nur 2 Tage lang da waren. Die Eintrittskarten inklusive Festival waren auch ziemlich preisgünstig, also werden wir mal schauen, vielleicht ist es ja im nächsten Jahr eine Option.

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Saturday / Samstag

We spent pretty much all of Saturday in area A of at the Strijp-S. There was so much to see that we didn’t manage to get a good look at everything. I’ll only describe those things that were the most memorable:

Wir haben fast den gesamten Samstag im Bereich A beim Strijp-S verbracht. In den Bereichen, die wir gesehen haben, fand ich folgende Exponate am beeindruckendsten:

 

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“Trash 2 Cash”

Sustainable clothing is a topic I feel very strongly about (and probably, I’ll write in more detail about it sometime). On the way to Eindhoven, Tobi and I had talked quite extensively about the future of clothing and the future of plastic in a world that has essentially already gone too far on the road to destruction. “Trash 2 cash” is a research project that has been developing materials for clothing that are both recycled and recycleable. It is sponsored by the EU and consists of a consortium of designers, social scientists and material developers working together to make new, high-quality materials from waste textiles. I was very impressed by the extremely high expectations on what the recycled fabrics should be able to withstand and do and the fact that such performance has become possible. The project is not exclusively about clothing but most of the products presented were from the textiles industry.

www.trash2cashproject.eu/

“Trash 2 Cash”

Umweltfreundliche Kleidung ist ein Thema, was mir persönlich sehr wichtig ist (und wahrscheinlich etwas, über das ich demnächst einmal schreiben werde). Tobi und ich hatten noch auf der Zugfahrt darüber gesprochen, aus welchen Materialen die Kleidung der Zukunft gemacht werden könnte bzw. wie Plastik möglicherweise ersetzt werden kann.

“Trash 2 Cash” ist ein EU-finanziertes Projekt mit dem Ziel, neue Materialien aus vorhandenem Plastikmüll bzw. Altkleidung zu entwickeln. Die Kleidung, die so hergestellt wird, soll nicht nur aus Recyclingstoff bestehen, sondern auch weiterhin recycelbar sein. Das Projekt stellt sehr hohe Ansprüche an die hergestellten Materialien. Irgendwie haben die teilnehmenden Wissenschaftler es schon geschafft, die meisten der Ziele umzusetzen. Obwohl ich auf der DDW den Eindruck gewonnen hatte, dass das Projekt sich hauptsächlich mit Kleidung befasst, habe ich auf der Internetseite erfahren, dass auch für viele andere Bereiche Materialien  hergestellt werden sollen.

www.trash2cashproject.eu/

 

 

“Biometric Couture” – Maddy Ekkelkamp

A concept that introduces the idea of scanable clothing. Clothing that has a pattern that can be scanned like a QR code. The person wearing these clothes can then attach a link to the pattern turning themselves into a walking business card. I really liked this idea as I had never heard of anything like this before and it was a completely new concept to me.

http://maddyekkelkamp.nl/

http://www.biometric-couture.com

A topic, which was also often mentioned during the DDW, was the concept of 3D-printed clothing, which can be printed to perfectly fit the person who intends to wear it, so that no material is wasted in the manufacturing process. One of the projects that particularly caught my eye in this area is: http://www.thegirlandthemachine.com/

 

“Biometric Couture” – Maddy Ekkelkamp

Kleidung, die gescannt werden kann, wie ein QR Code. Der Nutzer des Kleidungsstücks kann über das Muster, mit dem seine Kleidung bedruckt ist, einen Link abspeichern, den andere dann mit Hilfe einer Handy-App durch Scannen des Kleidungsstücks aufrufen können. So wird die Person quasi zu einer wandernden Visitenkarte seiner selbst. Ich weiß nicht, wie nützlich solche Kleidung tatsächlich sein kann, aber ich fand die Idee super spannend und hatte auch vorher noch nie ähnliches gesehen.

http://maddyekkelkamp.nl/

www.biometric-couture.com

Ein Thema zu dem viel auf der DDW zu sehen war ist 3D-gedruckte Kleidung, die in den perfekten Maßen (also ohne Stoff Reste) für einen spezifischen Benutzter gedruckt werden können.

Zu diesem Thema ist mir dieses Projekt besonders aufgefallen: www.thegirlandthemachine.com/

 

 

“Amphibio” – Jun Kamei

In a future, in which water levels are going to rise, Jun Kamei has a solution to the difficulties associated with living in an area covered by water – gills. 3D-printed gills for humans enabling people to breathe underwater without the need to transport compressed air tanks or other heavy equipment. On the one hand, this project was based on a scary notion as it brought the effects of global warming very close to home but it also offered a very interesting solution I personally wouldn’t have thought might be possible.

Here is a very interesting article about this project for those of you who think this sounds more like “the goblet of fire” than real life.

www.junkamei.com/work#/amphibio/

 

Amphibio” – Jun Kamei

Der Meeresspiegel soll in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen. Jun Kamei hat einen Weg gesucht, den Menschen, die an überfluteten Orten leben, das Leben zu erleichtern – Kiemen. 3D-gedruckte Kiemen für Menschen, über die unter Wasser ohne einen großen Tank oder anderes schweres Equipment geatmet werden kann.

Die Tatsache, dass sowas wie menschliche Kiemen jetzt entwickelt werden und möglicherweise für manche in naher Zukunft lebensnotwendig werden könnten ist spannend und zugleich angstauslösend.

Hier findet ihr einen interessanten Artikel über das Projekt, falls ihr (wie ich) das Gefühl habt, dass es sich doch etwas sehr wie Harry Potter und der Feuerkelch anhört.

 

www.junkamei.com/work#/amphibio/

 

 

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Very few illustrators exhibited at the DDW but I found two whose work I really liked:

Doeke van Nuil and Cox Jannssens

http://doekevannuil.com

http://www.coxjanssens.nl

Es waren sehr wenige Illustratoren auf DDW vertreten aber ich habe zwei entdeckt, deren Arbeiten mich sehr angesprochen haben:

Doeke van Nuil und Cox Janssens

http://doekevannuil.com

http://www.coxjanssens.nl

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All in all, area A (at least what we saw of it) had its main focus on virtual reality, 3D-printing and new materials for industrial design. There were very few impressive concepts and we felt like there was something missing. There was very little illustration and graphic design (perhaps we were just in the wrong area). However, we got to walk over a 3D-printed steel bridge and walked through virtual-reality concepts for future Dutch trains.

We also drank some very good coffee and ate some great food, which was really necessary. The whole setting of the DDW was exceptionally overwhelming but inspiring at the same time.

I will write another post about the second day at the DDW and the graduate exhibition of the Eindhoven Design Academy.

Es kam mir so vor, als befasste sich der Bereich A der DDW hauptsächlich mit Virtual Reality, 3D-Druck und neuen Materialien für Industriedesign. Es gab wirklich wenige ausgefallene kreative Konzepte, die uns wirklich weggehauen haben, und deshalb hatte wir hatten das Gefühl uns fehlte etwas. Illustration und reines Grafikdesign waren nur minimal vertreten (vielleicht waren wir einfach an den falschen Stellen). Wir hatten aber die Möglichkeit, über eine 3D-gedruckte Stahlbrücke zu gehen und waren in einem virtuellen Zug, der die Konzepte für die zukünftigen niederländischen Zügen zeigte.

Außerdem haben wir in Eindhoven auch sehr guten Kaffee getrunken und leckeres Essen gegessen. Pausen waren bei der Menge an Input auch wirklich notwendig, um nicht vollkommen überfordert zu werden bei so viel Inspiration.

Über den zweiten Tag und die Abschlussausstellung der Design Academy Eindhoven werde ich einen weiteren Beitrag schreiben.

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October Review 2018

The American Author Raymond Chandler famously said, “I certainly admire people who do things” and eventhough I never really feel like I do all that much, occasionally, when I flick back through my diary I realise that I do in fact do a lot more than I think.

This month has been very interesting, so I thought, I should write a post about the places I have been to and the things I have seen, as well as ideas and thoughts about next month.

Der amerikanische Schriftsteller Raymond Chandler hat angeblich mal gesagt “ich bewundere Menschen die Dinge tun” und, obwohl ich immer das Gefühl habe, dass ich nur wenig tun würde, , bestätigt sich dieser Eindruck nicht, wenn ich manchmal durch meinen Kalender blättere. Ich mache viel mehr als ich denke.

Dieser Monat war sehr spannend, also habe ich mir vorgenommen, einen Beitrag über all das zu schreiben, das ich getan habe sowie auch Ideen und Gedanken zu meinen Plänen für den kommenden Monat.

 

Inktober

In October, the question is often raised, “Are you doing Inktober?”. I started off very motivated but paused my progress when my family came to visit. I will, however, try to finish this year’s Inktober in the coming weeks so. Watch this space.

Im Oktober kommt in den Social Media immer schnell die Frage: „Was ist mit Inktober?“.  Ich habe dieses Jahr sehr motiviert mit Inktober angefangen, mein Prozess hat allerdings nach Ankunft meiner Familie in Deutschland ersteinmal pausiert. Ich werde versuchen, Inktober im November fertig zu stellen.

 

 

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Hambacher Forst

At the beginning of this month, I travelled with a few friends to the Hambach Forest south of Cologne to take part in a demonstration against coal mining. This topic has recently been in the news a lot in Germany as the energy company RWE had been planning to cut down Germany’s oldest forest to continue the extraction of lignite there. Protesters have been living in treehouses  for years in the forest, but the situation came to the attention of the public this summer and this has fanned the debate in Germany about how to replace electricity production in coal-fired power plants by renewable energy  ever since. Shortly before the protest, the government blocked RWE from the site, which was a huge success for the protesters. Nonetheless, 50,000 people turned up at the protest on the Saturday, a dramatic 30,000 more than expected.

Along with a few friends, I drove to the Hambacher Forst (the car was full, there were 5 of us). One stop ahead of the motorway exit where we had been told we would find parking places, the motorway was completely blocked by the police. We were one of the last cars to get through and spent over half an hour literally sitting on the autobahn, waiting for the police to allow us to continue. Once we were on the road again and nearing the forest, we could see why the motorway had been blocked. Every single road up to 8km away from the protest site was lined with parked cars on both sides. In the end, we had to walk 8km to get there and missed the most important events.

Nonetheless, I learned a lot from this experience. Seeing so many people of so many different ages and social groups come together in a peaceful protest left me in awe. I was struck by how the work that had gone into the organisation left everything working so smoothly. And although armed police were there at all times, it all felt very calm.

 

Anfang Oktober bin ich gemeinsam mit ein paar Freunden zum Hambacher Forst südlich von Köln gefahren, um dort an einer Demo gegen den Braunkohleabbau teilzunehmen. Das Thema Braunkohle war viel in den Nachrichten seitdem RWE geplant hatte den Rest vom Hambacher Forst zu entfernen. Ich gehe davon aus, dass in Deutschland alle die Geschehnisse in den Nachrichten verfolgt haben. 

Wir haben gemeinsam ein paar Plakate für den Protest gebastelt, haben uns das Auto meiner Tante geliehen (wir waren zu fünft) und sind zum Wald gefahren. Ein Kilometer vor unserer Ausfahrt begann dann der Stau. Irgendwann bewegte sich gar nichts mehr und wir erfuhren, dass die Autobahn von der Polizei gesperrt worden war. Wir verbrachten mindestens eine halbe Stunde sitzend auf der Autobahn und haben darauf gewartet, dass unsere Fahrt weiter gehen konnte. Als sich alles dann endlich weiter bewegte und wir immer näher an unser Ziel kamen, wurde klar, dass die 30.000 zusätzlich zu den erwarteten 20.000 Menschen alle Parkplatze im Umkreis von 8km vom Ort der Demonstration vor uns gefüllt hatten. Alle Landstraßen waren so zugeparkt, dass nirgendwo noch Platz war. Schließlich nahmen wir den erstbesten Parkplatz und gingen die restlichen 8km zu Fuß.

Obwohl wir den Hauptteil der Demo verpasst hatten, habe ich wahnsinnig viel von dieser Erfahrung mitnehmen können. Ich habe noch nie so viele Menschen aus so vielen unterschiedlichen Altersgruppen und Schichten zusammen kommen sehen, um gemeinsam friedlich zu einem Thema zu protestieren. Ich war von der Organisation des Projektes beeindruckt und wie ruhig und harmonisch alles war, obwohl der Ort so überfüllt war.

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Frankfurter Buchmesse

Once a year, a huge book fair is hosted by the city of Frankfurt. I was able to drive there for one day with my uni, which due to traffic jams on the way there left us with very little time to look at everything. I had never been to a fair of this scale before. While we were there, we got lost a few times (the building is huge) but managed to look at many different inspiring books by many illustrators. I was particularly interested in the Hans Christian Anderson award for illustrators. Two illustrators, whose work absolutely blows my mind are Isabella Arsenault and Carll Cneut.

Einmal im Jahr findet in Frankfurt eine große Buchmesse statt. Ich hatte die Möglichkeit, mit der Fachschaft der FH kostenlos nach Frankfurt zu fahren. Leider hatten wir nur 4 Stunden auf der Messe, da Stau unsere Fahrt dorthin ziemlich verlangsamt hatte. Ich war noch nie auf einer Messe dieser Größe und habe mich dort nicht so wirklich zurecht gefunden. Ich bin mit ein paar Freunden durch die Gegend geirrt und wir haben einfach gehofft, wir würden etwas Interessantes finden. Ich habe zum Beispiel am Stand des Hans Christian Anderson Awards sehr viele Illustratoren entdeckt, die ich sehr interessant finde, zum Beispiel Isabella Arsenault und Carll Cneut.

 

 

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Marc Chagall – Der wache Träumer (The awake dreamer)

My mother and my little sister have been visiting Germany these few weeks. Together with my mother, I went to see the exhibition “Marc Chagall – Der wache Träumer” at the Pablo Picasso Museum in Münster.  Seeing etchings by Chagall was really interesting as I am doing a course in etching this semester. This exhibition is still running until the 20 January 2019 and I highly recommend having a look at it if you have the time.

Meine Mutter und meine kleine Schwester waren in den letzten Wochen hier in Deutschland zu Besuch. Ich bin zusammen mit meiner Mutter in die Ausstellungen über Chagall und surreale Bücher gegangen, die zurzeit im Picasso Museum in Münster stattfinden. Die Radierungen von Chagall, die dort ausgestellt waren, haben mich besonders angesprochen, da ich zurzeit in der Uni einen Kurs in Radierung mache.

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Another exhibition in the same museum is about books by surrealist artists. I personally found it fascinating to look at books by Miro and Picasso as well as seeing etchings based on Max Ernst’s collages.

Trotzdem hat mich die kleine Ausstellung über surreale Bücher noch mehr interessiert. Es werden unter anderem Bücher von Miro, Picasso gezeigt. Ich kann diese Ausstellung denjenigen, die aus Münster kommen, sehr empfehlen. Soweit ich weiß, gibt es dienstags einen Studentenrabat.

 

 

 

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Photos by Tobias Moser

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Der Berg Ruft

We also went to see the exhibition “Der Berg Ruft”, in the Gasometer in Oberhausen. The Gasometer is a huge former gas tank turned exhibition space which regularly hosts magnificent exhibitions about all sorts of topics. This time the subject was the meaning of mountains. Huge photographs of mountains with information on various topics are presented, as well as an upside-down, lit-up model of the Matterhorn suspended inside the Gasometer.

An dem darauf folgenden Wochenende sind meine Mutter, Tobi und ich gemeinsam ins Gasometer in Oberhausen gefahren, um die Ausstellung “Der Berg ruft” zu sehen. Das Gasometer Oberhausen hat immer sehr wieder schöne Ausstellungen zu vielen unterschiedlichen Themen. Diesmal ging es um die Bedeutung der Berge. Es wurden viele beeindruckende Fotografien gezeigt und ein riesiges beleuchtetes Model vom Matterhorn, das im Gasometer aufgehängt war.

 

 

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Dutch Design Week

Tobi and I travelled to Eindhoven to visit at the Dutch Design week. We spent one weekend looking at new materials, new concepts and a vast amount of amazing and crazy ideas. It was a great weekend. We have decided that next year we should definitely (somehow) plan in more time to take a look at Dutch design in more detail. I will be posting a few posts about Dutch Design Week in more detail soon.

Tobi und ich sind letztes Wochenende gemeinsam nach Eindhoven gereist, um uns die Dutch Design Week anzuschauen. Wir haben ein Wochenende damit verbracht, uns die neuesten Materialen, neue Konzepte und ausgefallene Ideen anzuschauen.  Es waren schöne aber auch anstrengende zwei Tage, wobei allerdings auch deutlich wurde, dass wir nächstes Jahr mehr Zeit für dieses Event einplanen müssen.

 

Recommendations / Empfehlungen:

One very interesting exhibition, which is currently running in Eindhoven but was so overful we couldn’t get in, was the Robot Love exhibition, which explores the correlations between love and technology. It will continue until 1 December.

I recently read a graphic novel (in German) which I would like to recommend, not only because of its illustration style but also because of the story. “Gift” (Poison) by Peer Meter and illustrated by Barbara Yelin tells the story of a young journalist and her bit by bit (accidental) exploration of the case of a female mass murderer in the early 1800s.

While drawing or working in the University Library I often listen to podcasts. One of my all-time favourites is “99 percent invisible“, which is about all areas of design in everyday life but also reports about exceptional and strange happenings and inventions in the world of design.

And to round it all off, here are some of the things I am hoping to visit or see in the coming weeks or months:

100 beste Plakate, Folkwang Museum, Essen, until 11.11.18

Paula Modersohn-Becker, Von der Heydt Museum, Wuppertal, 9.9.2018-6.1.2019

Beauty by Sagmeister and Walsh, MAK, Vienna

 

Eine spannende Ausstellung, die zurzeit in Eindhoven stattfindet, ist Robot Love. Leider hatte ich während der DDW keine Möglichkeit, mir die Ausstellung anzuschauen, da sie immer überrannt war, aber sie handelt von der Verbindung zwischen Technologie und Liebe. Die Ausstellung geht noch bis zum 1. Dezember.

Ich habe neulich eine Graphik-Novel gelesen, die ich gerne weiterempfehlen möchte. Nicht nur, weil die Illustrationen schön sind, sondern auch wegen der spannenden Geschichte. “Gift” von Peer Meter und illustriert von Barbara Yelin erzählt die Geschichte einer jungen Journalistin und wie sie Stück für Stück (unbeabsichtigt) den Fall einer Serienmörderin am Anfang des 19. Jahrhunderts aufdeckt.

Da ich jetzt dabei bin, würde ich auch gerne ein Podcast empfehlen, den ich seit einiger Zeit abonniert habe, auch zum Thema Design und zwar den Podcast “Graustufen”. Es geht um Design, insbesondere die Verantwortung der Designer.

Ansonsten ist ein sehr empfehlenswerter Podcast “99 percent invisible” (auf Englisch) der sich mit allen Bereichen von Design und Architektur im Alltag befasst sowie Geschichten und besondere Ereignisse erzählt.

Es gibt ein paar Ausstellungen, die ich in näherer Zukunft gerne besuchen würde:

100 beste Plakate, Folkwang Museum, Essen, bis 11.11.18

Paula Modersohn-Becker, Von der Heydt Museum, Wuppertal, 9.9.2018-6.1.2019

Beauty by Sagmeister and Walsh, MAK, Wien

 

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Little Monsters

Happy Halloween! Here are some collages I named “Little Monsters” to trigger those halloween vibes.

Passend zu Halloween habe ich ein paar Collagen unter dem Titel “Little Monsters” gemacht. Ich hoffe die gefallen euch! 

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Orkney Sketchbook 2018

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While travelling through Orkney this summer, I always had my sketchbook with me. The days were quite packed, so I didn’t have the opportunity to draw as much as I had planned but I did manage to fill some of the pages.

The journey to Orkney is quite complicated (which is the main reason why I don’t go back that much). To get to the UK I flew from Airport Weeze in Germany to Edinburgh. From there, I took the train to Aberdeen, where I met up with my cousins. During the train journey, I sketched the landscape I saw outside the window.

Ich bin diesen Sommer nach langer Zeit wieder nachhause gefahren, nach Orkney, wo ich aufgewachsen bin und wo meine Eltern auch heute nochimmer leben.

Während meiner Reise hatte ich mein Mini-Skizzenbuch immer dabei. Die Tage waren ziemlich vollgepackt, also habe ich nicht so viel gezeichnet, wie ich eigentlich vorgehabt hatte, aber ich habe es trotzdem geschafft, einige Seiten zu füllen.

Es ist ziemlich aufwendig, nach Orkney zu reisen (das ist auch der Hauptgrund weshalb ich nur so selten da bin).  Zuerst bin ich vom Flughafen Weeze nach Edinburgh geflogen. Von da aus bin ich dann mit dem Zug von Edinburgh nach Aberdeen gefahren, um mich dort mit meinen Cousins zu treffen.

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The following day, my cousins and I took the ferry from Aberdeen to Mainland Orkney. This ferry trip took 6 hours. I spent some of the time drawing my cousins reading and sleeping, as well as some of the other people on the boat.

Am nächsten Tag, nachdem wir den Großteil des Tages in Aberdeen verbracht hatten, sind wir abends gemeinsam mit der Fähre weiter nach Orkney gefahren. Die Fähre brauchte 6 Stunden von Aberdeen nach Kirkwall, der Hauptstadt der Orkneyinseln.

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We got picked up by my uncle who was staying on the Orkney Mainland with his family for a few days. I stayed with them and drew in the free time in the evenings. During the day we would drive around the Mainland and look at all the important tourist hotspots.

Mein Onkel hat uns von der Fähre abgeholt und brachte uns zu seinem Ferienhaus, wo wir dann einige Tage blieben. Tagsüber schauten wir uns die typischen orkadischen Touristenhotspots an, abends saßen wir zusammen Im großen Wohnzimmer spielten wir Spiele und lasen.

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After a few days on the Mainland, we travelled to the island of Sanday where my parents live. The smaller ferries all have a tuck shop that sells coffee, tea, bacon rolls and snacks.

Nach einigen Tagen auf der Hauptinsel ging es dann doch weiter nach Sanday, der Insel, wo meine Eltern leben. Die Fähren, die zwischen den kleineren Inseln im Norden fahren, haben immer einen kleinen Laden, der Kaffee, Tee und Snacks verkauft.

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Orkney

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On Sanday, I spent a lot of time out of doors with my siblings, taking photographs and just enjoying the natural scenery and fresh air. Many fields were filled with young calves that would follow us along the fence as we walked past. The Orkney weather was ever changing as usual but always windy. It was my brother Wulfric’s birthday during the time I was home, which meant my breakfast almost always consisted of coffee and birthday cake.

Bei meinen Eltern habe ich viel Zeit mit meinen Geschwistern in der Natur verbracht, wir haben fotografiert und einfach die Landschaft genossen. Es gab viele junge Kälber in den Feldern, die immer neugierig den Zäunen entlang gelaufen sind, wenn wir daran vorbei gingen. Das Wetter war typisch für Orkney, sehr wechselhaft und immer windig.  Da mein Bruder Wulfric seinen 21. Geburtstag kurz nach meiner Ankunft auf den Inseln hatte, bestand mein Frühstück fast immer aus Kaffee und Resten vom Geburtstagskuchen.

2507_01172507_0118After a few days on Sanday, Wulfric and I travelled to yet another island, Hoy, to go hiking for a few days. We had a bit of time in Stromness waiting for our ferry. In Hoy, I tried drawing, but was quite unsuccessful as any time outside in the evenings resulted in me being attacked by midges. When we finally returned home, I was happy to finally have a hot bath again, whereas my brother’s only wish was to see the back the boots he had worn during those days.

Wulfric und ich sind für ein paar Tage nach Hoy gefahren, um dort wandern zu gehen. Ich habe auch versucht, dort zu zeichnen, was allerdings schwierig war, da ich draußen immer von Midges (winzigen Beißfliegen) angegriffen wurde. Mehr über diesen Ausflug steht  in dem Post „The High Island“. Wir waren sehr froh, als wir wieder Zuhause waren und wieder warm baden konnten, und Wulfric hat sich besonders darüber gefreut, die Stiefel, die er von meinem Vater geliehen hatte, endlich ausziehen zu können.

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We didn’t get a cabin on the overnight ferry back to Aberdeen, so we slept on the benches in the ferry cafeteria. This was a new and very cold experience for me (the room was draughty). However, watching the sun rise over sea as we came into Aberdeen harbor was spectacular.

Auf der Rückreise haben wir die Fähre übernacht von Kirkwall nach Aberdeen genommen. Da wir keine Kabine hatten, mussten wir auf den Bänken in der Cafeteria schlafen. Es war eine neue und sehr kalte Erfahrung für mich, obwohl ich zugeben muss, dass es wirklich schön war morgens zuzusehen, wie die Sonne über dem Meer aufging, als die Fähre langsam in den Hafen von Aberdeen einfuhr.

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After a short breakfast at a friends place, we then took the train from Aberdeen to Edinburgh, and from there we travelled on towards Graz, Austria, where Wulfric is currently spending one year of his studies on an Erasmus exchange.

Von Aberdeen aus nahmen wir den Zug dann zurück nach Edinburgh und von dort aus machten wir uns auf den Weg Richtung Graz, wo mein Bruder jetzt ein Jahr lang sein Auslandssemester in Architektur studiert.

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To read more about this trip, look at the blogposts “I am back where the wind is” and “The High Island”. If you want to see more detail of what I did, feel free to watch the Instagram story highlight marked with the Scottish flag in my profile.

Wenn ihr mehr über meine Reise auf die Inseln lesen wollt, schaut in die Beiträge “I am back where the wind ist” und “The High Island “. Zusätzlich habe ich auf meinem Instagram-Profil auch ein Instagram Story Highlight von der Reise unter dem Symbol der schottischen Flagge.

 

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