2017

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My father sends a round robin with his Christmas cards every year. He occasionally (jokingly) asks me where my one is. A part of me finds the round robin silly, as I have often enough heard it to be described as my Dad’s “self-promotion” letter. Which it kind of is, to be honest. But it still interests me to read it and find out what he did that year. I guess it is in our nature to be curious about the lives of others!

So here it is: my review of 2017.

The year began at our friends’ in Winterberg. January was quite stressful as we spent a lot of time unsuccessfully looking at flats in Münster (Münster is well-known for its shortage of affordable housing). We later decided to look in Recklinghausen instead and, by a stroke of luck, found a gorgeous flat near the railway station. The other people who live in the building are amazing and wonderful neighbours who can always be relied upon. It is important to know who you live with and I am glad that these people have become part of my life.

I also travelled to England to my Aunt and Uncle’s silver wedding anniversary. I got to see my little brother again, and was reunited with family I hadn’t seen for over 10 years.

In March, I ran my first “Strong Viking” together with Team Hulk (Strong Viking is an obstacle course race). We moved into our new flat in April in the middle of my revision period for my final Abitur exams. Looking back, it wasn’t such a clever idea moving then but things worked out fine.  

I managed to finish my schooling with far better results than I ever could have dreamed of, and got to make a short speech together with a friend at my prom. I ran my second Tough Mudder together with Ricardo and Team Hulk, we also worked as volunteers for Tough Mudder.

I once read that is important to have a home away from home, a place that you can go to, when you just want to leave the house. I found this place in new cafe that recently opened in Recklinghausen, and it has become one of my favorite places.

My family came to visit over the summer, and it was fun travelling to Bamberg with my brother. 

I did a 3-month internship in Münster, and although old demons came up again, I managed to finish it successfully and apply to design school. I visited the “documenta” in Kassel and the Sculpture Projects in Münster.

I had the privilege of working for “Feeding the 5000” and made the postcards and t-shirts for the event day. I even had my work presented in an exhibition in Münster.

I stared writing this blog, which was a huge step as had been planning to write a blog for a while. Many people might find it odd to publish so much online, but I have had so much positive feedback. It fulfills me to make posts and publish them online eventhough it is so much more time consuming than I expected!

Rico started his dream job in the zoo.

In October, I started studying design and met many amazing people. I finally feel like I have arrived at the right place. I also finally managed to finish the whole Inktober challenge, which you can see here.

Rico and I adopted two gerbils (Milka and Merci) from a friend who moved to Jena, and we adopted a corn snake (Artemisss) from the zoo that Rico works at. No, they do not live together.

The year ended in Winterberg with the same friends it started with. I am very grateful to have these friends in my life. Rico and I spent the last days of 2017 learning to snowboard, which was fun but exhausting.

Although I had many struggles this year, looking back, I realize that everything I wanted to achieve this year has come true. The biggest aims for the last year were to finish school and to start studying design.

 

This year, I learned many important life lessons. I realised how important it is to be grateful for the things we have, and that sometimes people will dislike you, no matter how hard you try to be nice to them. And most importantly, I realised that it sometimes takes a lot of patience and lots, if little, steps to achieve the goals you aim to achieve.

Since starting university, my drawing has changed considerably. I would say that my technique has improved a little, but my confidence has improved a lot. I am looking forward to a year of improvement and making new memories.

I only have two New Year’s resolutions this year: to relax a little and to sleep more. I am in no rush to get everything I want to get done, all I want is to enjoy the journey. I hope that my readers will come together on this journey with me.

 

And on that note, I wish you all a very happy new year!

 

Edit: about two days after first posting this post, Rico and I broke up. Suddenly everything changed. It was all very sudden and expected, but I am still ready for everything this year has in store for me.

 

 

 

2017

Jedes Jahr schickt mein Vater mit seinen Weihnachtskarten eine Zusammenfassung von Ereignissen, die im Jahr passiert sind. Manchmal fragt er mich, wo mein Brief doch sei. Ein Teil von mir findet so einen Brief lächerlich, da ich oft genug gehört habe, wie andere diesen Brief als Selbstdarstellungsbrief beschreiben. Was er auch irgendwie ist. Aber ich finde es auch immer spannend, diesen Brief zu lesen. Ich glaube, es ist menschlich, uns für die Leben von anderen zu interessieren.

Also, hier ist es mein Überblick von 2017.

Das Jahr begann in Winterberg bei Freunden. Januar war ziemlich Fressgelagen, weil wir sehr lange ohne Erfolg nach einer Wohnung in Münster gesucht haben (Münster ist dafür bekannt, dass dort der Wohnungsmarkt schwierig ist). Später haben wir uns umentschieden und haben in Recklinghausen weitergesucht und hatten das Glück in der Nähe des Hauptbahnhofs, eine schöne Wohnung zu finden. Die anderen, die im Haus leben, sind wundervolle Nachbarn und tolle Menschen, auf die man sich immer verlassen kann. Es ist so wichtig zu wissen, mit wem man zusammen lebt und ich bin wirklich froh, diese Menschen kennengelernt zu haben.

Ich bin auch zur Silberhochzeit meiner Tante und Onkel nach England gereist. Dort habe ich meinen kleinen Bruder wieder getroffen und Familie wiedergesehen, die ich 10 Jahre nicht gesehen hatte.

In März bin ich zusammen mit Team Hulk meinen ersten Strong Viking gelaufen (Strong Viking ist ein Hindernislauf). Wir zogen im April mitten in meiner Lernzeit für mein Abitur in unsere neue Wohnung, was im Nachhinein betrachtet ein Fehler war, aber alles lief trotzdem sehr gut.

Ich habe es geschafft, mein Abitur zu machen und habe einen viel besseren Schnitt erreicht als erwartet. Am Abiturball habe ich zusammen mit einer Freundin eine kurze Rede gehalten. Ich lief meinen zweiten Tough Mudder mit Team Hulk und Rico und ich haben als Freiwillige für Tough Mudder gearbeitet.

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass es wichtig ist einen Rückzugsort außerhalb vom Zuhause zu haben, wohin man sich zurückziehen kann, wenn man mal nicht zuhause sein möchte. Ich habe diesen Ort in einem Café in Recklinghausen gefunden.

Meine Familie hat mich im Sommer besucht. Es hat Spaß gemacht mit meinem Bruder nach Bamberg zu reisen. 

Ich habe ein 3-monatiges Praktikum in Münster gemacht und, obwohl alte Schwierigkeiten wieder hochgekommen sind, lief alles gut und ich habe mich an der Designschule beworben und wurde angenommen. Ich habe die „documenta“ in Kassel besucht und die Skulpturen Projekte in Münster.

Ich hatte das Privileg bei „Feeding the 5000“ mitarbeiten zu dürfen und habe Postkarten und T-Shirts für den Tag gestaltet. Ich durfte sogar meine Arbeit in einer Ausstellung in Münster zeigen.

Ich habe angefangen, diesen Blog zu schreiben. Das war ein riesiger Schritt, da ich es schon seit Ewigkeiten machen wollte. Viele finden es vielleicht merkwürdig, das ich so viel online präsentiere aber ich habe so viele positive Rückmeldungen deshalb bekommen, dass es es wahnsinnig toll finde, dafür zu schreiben, obwohl es so viel zeitaufwendiger ist, als erwartet.

Rico hat seinen Traumjob im Zoo bekommen.

Im Oktober habe ich endlich angefangen, Design zu studieren und habe viele tolle Personen kennengelernt. Ich habe es auch geschafft, Inktober einen ganzen Monat durchzuziehen.

Rico und ich haben zwei Rennmäuse (Milka und Merci) von einer Freundin übernommen, die nach Jena gezogen ist. Wir haben auch ein Kornnatter (Artemisss) vom Zoo adoptiert. Nein, sie leben nicht zusammen.

Das Jahr ging in Winterberg zu Ende mit den gleichen Freundinnen, mit denen wir ins Jahr gekommen sind. Rico und ich haben das Jahr damit beendet, Snowboard zu lernen, was viel Spaß gemacht hat aber auch wahnsinnig anstrengend war.

Obwohl es in diesem Jahr viele Schwierigkeiten gab, wenn ich zurück schaue, habe ich das alles erreicht, was ich erreichen wollte. Die größten Ziele waren, mein Abitur zu bekommen und mit dem Studium anzufangen.

Im Jahr 2017 habe ich ein paar wichtige Lebensweisheiten gelernt.

  1. Wie wichtig es ist, für alles dankbar zu sein, was gut gelaufen ist.
  2. Dass man manchen Menschen niemals gefallen wird, egal was man tut, um ihnen zu gefallen.
  3. Um große Ziele zu erreichen, braucht es viele kleine Schritte und vor allem Geduld.

 

Seitdem ich mit dem Studium angefangen habe, sind meine Zeichnungen viel besser geworden. Ich würde sagen, dass meine Technik sich nur ein wenig verbessert hat. Vor allem bin ich selbstsicherer geworden. Ich freue mich auf das kommende Jahr und die Herausforderungen, die mir bevorstehen.

Ich habe dieses Jahr nur zwei Vorsätze und zwar, mich mehr zu entspannen und länger zu schlafen.

Ich bin in keiner Eile, die Sachen zu erreichen, die ich erreichen will, und möchte vor allem die Reise genießen.

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!

 

Edit: Ungefähr zwei Tage nachdem ich diesen Beitrag das erste Mal veröffentlicht habe, haben Rico und ich uns getrennt. Jetzt ändert sich alles für mich. Es war alles sehr unerwartet und plötzlich, ich bin jedoch trotzdem gespannt darauf was mich in diesem Jahr erwartet.

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I recently had to move all the data from my old PC onto my new laptop. My old computer is frustratingly slow and it took such a long time because my hard drive was filled with photos, most of them were pictures that I hadn’t looked at since I took them. Many arn’t even in focus or are just plain boring. I wasted so much time taking them.

Taking photographs can be fun if you go somewhere with the aim of actually taking some, but if you are traveling somewhere to visit a place and look at the surroundings, it can also be difficult and time consuming.

I have spent so much time on holiday attempting to take the perfect picture to post on the internet later (the time I spent obsessively searching for free wifi is also a sad story). I was seeing my holiday through a lens/screen. And although these pictures looked great afterwards, I had precious little to talk about when I got home.

We live in an age of “Pics or it didn’t happen”. Where the reaction we get to what we have done in our lives on the internet is often more important to us than the actual situation we are documenting.

Another problem I have found is that I find it very difficult to not take photos when I am somewhere beautiful. Even though I am aware of the fact that taking constant pictures reduces my enjoyment, I myself am not capable of not doing it. Or only taking one.

When Rico and I travelled to the Netherlands for a short camping trip last year we found the perfect solution (although we did take a few pictures with my digital camera and his phone, but not as many as we used to).

We bought a disposable camera.

You know, the type that you used to have as a child. The one with the little wheel to move the film. The one you had to get developed and would pick up the photos a week later.

Pros:

  • Disposable cameras slow down the photo obsession because you can only take  27 pictures. So you really think about what to photograph. You don’t take a picture of everything you eat or every pretty shell you find on the beach. And because you don’t want to waste these pictures you don’t waste time trying to take the “perfect picture” (by taking 100 and then choosing the one you like best to post on Instagram).
  • Everybody knows how they work, if you want some tourist to take a photo of you, they already know which button to press and where to look through (although you do have to watch out that they don’t accidentally put their fingers over the lens).
  • The cameras are small, so your bag isn’t filled with equipment. If you buy a waterproof one, you don’t have to worry about dropping it in the pool.

Pro and “Cons”

  • You don’t see the picture until the film has been developed. The most exciting part is picking up the finished photos. This is always connected to some disappointment because some pictures will not have turned out so well, especially if you tried to take photos in semi darkness or with the flash. But that’s life isn’t it? Not everything can turn out amazing.
  • Very few turn out perfect. But that’s not the point. There are so many people who edit their photographs with apps like VSCO cam to get a “vintage” authentic look (myself included).

Cons:

  •  Buying the camera and having ithe film developed is often quite expensive. Personally, however, I think it’s worth it because the price you pay is for the freedom it gives you. And the memories, which seem so much more real on photos that are far from perfect but perfectly real.
  • If you want to post them online you have to scan them in. The pictures turn out scruffy and very authentic.

 

 

To see some of the pictures from our trip to the Netherlands scroll down or click here.

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Schnappschuss

 

Ich musste vor kurzem alle Daten von meinem alten PC auf meinen neuen Laptop ziehen. Mein alter Computer ist super langsam und es hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert, weil meine Festplatte mit Fotos voll war. Hauptsächlich Fotos, die ich nur einmal angeschaut habe. 

Fotografieren kann super viel Spaß machen, wenn man irgendwo hin geht, mit dem Ziel dort ein Foto-Shooting zu veranstalten. Aber wenn man weg fährt, um sich den Ort und die Landschaft anzuschauen, kann es auch wahnsinnig viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ich habe im Urlaub viel zu  viel Zeit damit verschwendet zu versuchen, das perfekte Instagram Bild zu machen (die Zeit die ich damit verbracht habe, gratis wlan zu finden ist auch eine traurige Geschichte). Ich habe meinen Urlaub auf einem Bildschirm gesehen. Und obwohl diese Bilder im Nachhinein total schön aussahen, hatte ich wirklich wenig zu erzählen, als ich vom Urlaub wieder Zuhause war.

Wir leben in einer Zeit wo man immer ein Beweisphoto, auf dem Handy bereit haben muss (“Photo or it didn’t happen”). Die Zeit, wenn man später im Internet eine Reaktion für seine Erlebnisse bekommt, wichtiger ist als der eigentliche Moment.

Ich muss persönlich zugeben, dass ich es sehr schwierig finde, mich so zusammenzureißen, dass ich keine Bilder mache, wenn ich irgendwo unterwegs bin. Obwohl es mir klar ist, dass ich den Moment weniger genieße, wenn ich die ganze am Handy hänge. 

Als Rico und ich letztes Jahr an die holländische Küste gefahren sind, um dort ein Wochenende zelten zu gehen, haben wir die perfekte Lösung für unser Problem gefunden (obwohl ich zugeben muss, dass wir immer noch ein paar Bilder mit dem Handy und meiner Kamera gemacht haben, aber viel viel weniger als sonst).

Wir haben eine Einwegkamera gekauft.

Vorteile:

  • Alles wird verlangsamt.  Es gibt nur die Möglichkeit 27 Fotos zu machen, also denkt man mehr darüber nach, was wirklich fotografiert werden soll. Es ist ja nicht wirklich notwendig jede Mahlzeit oder jede hübsche Muschel, die man am Strand findet, im Foto zu verewigen. Und weil es nur so wenige Fotos gibt, wird jedes Motiv nur einmal fotografiert. Es wäre ja auch ein bisschen sinnlos, die Kamera mit vielen ähnlichen Bildern zu füllen, nur um das “perfekte Bild” zu haben.
  • Jeder weiß wie so ein Ding funktioniert, wenn man möchte, dass jemand ein Foto macht, muss nicht jedes Mal erst ganz genau erklärt werden, auf welche Knöpfe wie gedrückt werden muss, um ein ordentliches Bild zu bekommen (es ist allerdings wichtig darauf zu achten, dass die Person ihre Finger nicht über die Linse hält).
  • Einmalkameras sind klein, also ist die Tasche nicht mit Kameraasusrüstung  gefüllt.
  • Es gibt auch wasserfeste Kameras, dann braucht man sich kleine Gedanke darüber zu machen, dass die Kamera kaputt gehen könnte, wenn sie ins Meer/den Pool fällt. 

Vorteile und “Nachteile”

  • Die Bilder bekommt man erst, wenn der Film entwickelt wurde, und das kann bis zu 10 Tage dauern. Das Abholen der Bilder ist aber immer super aufregend. Leider passiert es häufig, dass ein paar enttäuschende Ergebnisse dabei sind (insbesonderes wenn abends oder mit Blitz fotografiert wurde). 
  • Wenige Bilder werden perfekt. Aber das ist ja auch nicht Ziel der Sache. Ziel ist es, eine schöne Erinnerung zu haben und nicht seine ganze Zeit mit Fotografieren zu verschwenden. Außerdem gibt es genug Leute (ich zähle auch dazu) die ihre Fotos mit Apps wie VSCO bearbeiten, damit die fertigen Bilder “vintage”, also wie früher, wirken.

Nachteile:

  • Wenn das Bild später noch ins internet hochgeladen werden soll, muss es zuerst eingescannt werden. Die Bilder sind immer etwas ungenau aber dafür sehr authentisch.
  • Es ist manchmal ziemlich teuer, eine einmal Kamera zu kaufen und sie entwickeln zu lassen. Ich finde aber, dass es das Geld wert ist. 

 

Um die Bilder von unserem Ausflug nach Holland zu sehen, bitte einfach nach unten scrollen!

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